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„Nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft kann der Normalbetrieb in mehr als drei Viertel aller Krankenhäuser in Deutschland mittlerweile nicht mehr aufrechterhalten werden.“


https://pbs.twimg.com/media/FFSNkG4XEAAwHK5?format=jpg&name=small

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Peng Shuai is a brave girl!

Chinese tennis star accuses former top Communist Party leader of sexual assault, triggering blanket censorship

https://www.youtube.com/watch?v=zJnnjFitUpA

Breaking - China's Biggest Scandal Could Change Everything

China's tennis player Peng Shuai just made a post on Weibo aimed at taking down one of the biggest CCP officials, Zhang Gaoli, with allegations abuse and affairs. This wouldn't be the biggest deal in the world in other countries, but in China, this can change everything. It's making massive waves right now on the ground in China. The CCP is doing everything they can to scramble to cover it up.

https://www.youtube.com/watch?v=kqSBCLfuQcM

"#MeToo #PengShuai #Gravitas
Gravitas: China censors Tennis Star for accusing top leader of sexual assault

A rare #MeToo allegation has ignited a firestorm in China. Tennis Star Peng Shuai has accused a former Vice Premier of sexual assault on Weibo. Chinese censors have hidden Peng's account. Conversations around the allegations are being blocked. Palki Sharma has more."

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Author Topic: Genom des EHEC-Erregers erstmals direkt aus Patientenmaterial rekonstruiert  (Read 6532 times)

Julian

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| Home > Medien > Pressemitteilungen 2013 > Genom des EHEC-Erregers erstmals direkt aus Patientenmaterial rekonstruiert
Pressemitteilung vom 9. April 2013

Genom des EHEC-Erregers erstmals direkt aus Patientenmaterial rekonstruiert

Medizinische Mikrobiologen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben zusammen mit britischen Wissenschaftlern sowie Mitarbeitern des Biotechnologieunternehmens Illumina die komplette Genomsequenz des Erregers der EHEC-Epidemie von 2011 direkt aus Stuhlproben infizierter Patienten rekonstruiert. Diese als diagnostische Metagenomik bezeichnete Technik könnte einen Paradigmenwechsel in der Infektionsdiagnostik bedeuten, schlussfolgern die Wissenschaftler um Prof. Dr. Martin Aepfelbacher. Sie ermöglicht die Identifizierung und umfangreiche Charakterisierung von Infektionserregern ohne die üblicherweise erforderliche Anzüchtung im Labor. Die Studienergebnisse erscheinen am Mittwoch, 10. April, in einer Sonderausgabe der renommierten medizinischen Zeitschrift JAMA¹.

Der EHEC-Ausbruch im Frühsommer 2011, verursacht durch das STEC O104:H4 genannte Bakterium der Gattung Escherichia coli, hat gezeigt, welchen enormen Schaden eine Infektionsepidemie auch in einer modernen, hochindustrialisierten Gesellschaft anrichten kann. Damals wurden mehr als 3000 Menschen infiziert, über 50 davon starben und vermutlich hunderte leiden noch heute an den Nachwirkungen. "Während einer solchen Epidemie hängen der Umgang mit den einzelnen Krankheitsfällen sowie die weitere Ausbreitung des Erregers entscheidend davon ab, wie schnell der Ausbruchstamm identifiziert und charakterisiert werden kann", erklärt Prof. Aepfelbacher, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Virologie und Hygiene.

Bisher mussten bakterielle Krankheitserreger vor der eingehenden Analyse zunächst im Labor kultiviert und in Reinform dargestellt werden. "Bei einigen Erregerarten ist bereits diese Anzucht langwierig oder gar unmöglich; in anderen Fällen wird die Identifikation von Ausbruchsstämmen durch das Fehlen von Standardtests zur Feintypisierung erschwert", erläutert der Mikrobiologe Dr. Martin Christner.

In der aktuellen Studie wurden sogenannte metagenomische Verfahren erstmals zur Untersuchung eines Ausbruchs mit einem bakteriellen Erreger verwendet. Dabei kamen modernste Sequenziertechniken und eigens entwickelte bioinformatische Methoden zum Einsatz. Für die retrospektive Analyse wurden 45 Stuhlproben von Patienten des EHEC-Ausbruchs aufgearbeitet und sequenziert. Die erhaltenen DNA-Sequenzen wurden auf Gemeinsamkeiten hin untersucht und mit Sequenzen aus Stuhlproben gesunder Probanden verglichen. Prof. Aepfelbacher: "Auf diese Weise konnten spezifische DNA-Abschnitte, die auf den Ausbruchsstamm hinweisen, in den komplexen Stuhlmetagenomen identifiziert werden. In den meisten Proben wurden dabei vielfache Kopien des gesamten genetischen Materials von STEC O104:H4 gefunden." Mit Hilfe der DNA-Analysen konnten zudem in einigen Patientenproben, bei denen kein STEC O104:H4 gefunden wurde, andere Durchfallerreger wie Clostridium difficile, Campylobacter jejuni oder Salmonella enterica nachgewiesen werden.

"Diese Forschungserfolge belegen das beachtliche Potential der Metagenomik als ergebnisoffenes, kulturunabhängiges Verfahren zur Identifizierung und Charakterisierung bakterieller Infektionserreger", erklärt Prof. Aepfelbacher. Sein Kollege Dr. Martin Christner ist überzeugt, dass "die derzeit zu beobachtende rasante Weiterentwicklung von Sequenziertechnologien mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur die Geschwindigkeit und Sensitivität der beschriebenen Verfahren erhöhen, sondern auch die Kosten soweit reduzieren wird, dass ein Einsatz im klinischen Routinebetrieb möglich wird."

Literatur:

¹Loman et al., A Culture-Independent Sequence-Based Metagenomics Approach to the investigation of an Outbreak of Shiga-Toxigenic Escherichia coli O104:H4, JAMA. 2013; 309(14):1502-1510; Available pre-embargo to the media at
http://media.jamanetwork.com)
 
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© Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Impressum
Letzte Änderung: Sonja Puhl, 10.04.2013
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Quelle:
http://www.uke.de/medien/index_90531.php?id=-1_-1_-1&as_link=http%3A//www.uke.de/medien/index_90531.php
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