TG-1 * Transgallaxys Forum 1

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Pressekonferenz Andreas Sönnichsen und Herbert Kickl
DAS TRANSKRIPT

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http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=12377.0

http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11591.msg33051#msg33051

"Wegen nörgelnder Kotzgören die Großeltern ermorden." Wie könnte man anders die folgende Idiotie in einem Satz zusammenfassen?

https://twitter.com/prof_freedom/status/1479883334935273479
[*quote*]
Prof. Freedom @prof_freedom

Aus "2 Wochen" wurden 2 Jahre.
Aus "Solidarität" wurde Spaltung.
Aus Evidenz wurde Vermutung.
Aus "wir müssen die Oma retten" wurde unendliches Leid bei Kindern.
Maßnahmen wurden zur Religion.
Wissenschaftler wurden zu politische Handlanger. Es reicht! Endgültig.
#IchBinRaus


7:30 PM · Jan 8, 2022·Twitter for Android
2,679 Retweets 98 Quote Tweets 9,128 Likes
[*/quote*]

Die Totalverblödung der Bevölkerung hat ein tödliches Ausmaß angenommen. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung sind Vollidioten. Und nicht bloß Vollidioten, sondern Charakterschweine, die für ihre Genußsucht andere Menschen sterben lassen.

Nach dem zweiten Weltkrieg war GROSSES ERSTAUNEN UND ENTSETZEN: "Wie konnte DAS bloß geschehen?"

Heute erleben wir die ach so Erstaunten und Entsetzen, wie sie selber andere Menschen umbringen mit ihrem beschissenen Verhalten. Mit dieser Wortwahl halte ich mich noch sehr zurück! Eigentlich hätte man schon längst das Kriegsrecht ausrufen und die Impfgegner internieren müssen. Alle!

Übrigens ist das Thema "Demokratie" jetzt ein sehr gefährliches. Die Mehrheit WILL nämlich die Impfungen. Die Minderheit, das heißt die Impfgegnerschweine, kann sich NICHT auf "Demokratie" herausreden. Für Schweine gilt Demokratie nämlich nicht. Wer andere Menschen umbringt, entweder direkt oder durch sein beschissenes Mörderverhalten, der hat den Rahmen der Demokratie längst verlassen. Früher beförderte man solche Erscheinungen an den Galgen.

Interessanterweise sind ausgerechnet Impfgegner jetzt vornedran, höchstpersönlich ihnen mißliebige Menschen umzubringen. Bundesweit bekannte Impfbefürworter, aber auch impfende Ärzte werden aus dem Untergrund mit dem Tod bedroht und stehen zum Teil schon unter Polizeischutz. Die Verkommenheit der Impfgegner kennt keine Grenzen.

Wobei wir bei einem sehr interessanten Punkt angekommen sind, auch in der öffentlichen Berichterstattung in Foren und Medien: Die Verkommenheit ist nicht auf Impfgegner beschränkt. Die Frage dabei, die wirklich ganz große Frage: Was haben die bisher gemacht? Die waren doch in ihrem bisherigen Leben auch nicht besser.

Der Bodensatz der Bevölkerung kommt jetzt so klar ans Licht wie nie zuvor. Und es sind keine "Randerscheinungen". Es sind keine "zu vernachlässigenden Minimalstgrüppchen". Nein, ES IST MEHR ALS EIN VIERTEL DER BEVÖLKERUNG.

Außer den Schulen (also der indoktrinierenden Lehrerschaft) ist noch eine weitere Gruppe ganz entscheidend für die Hirnmatschkatastrophe verantwortlich: Journalisten. Ginge man jetzt nach dem Verursacherprinzip vor, müßte ein großer Teil der Zeitungen aufgelöst und Rundfunk- und Fernsehsender auf der Stelle geschlossen werden. Und die Journalisten auf der Stelle in den Knast. Lebenslänglich.

Deutschland heute: 116.000 Tote und mehr als 4 Millionen Erkrankte mit bleibenden Organschäden.

Seit Adolf Hitler hat es keine gößere Massentötung in Deutschland gegeben als diese. Menschen sterben zu lassen aus Gier, Genußsucht und grenzenloser Rechthaberei ist Mord. Mord aus niederen Beweggründen. Deutschland ist das Land der Mörder.


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Author Topic: Google ist Nazischeiße!  (Read 3437 times)

Zollstein

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Google ist Nazischeiße!
« on: July 18, 2016, 11:05:43 AM »

[*quote*]
--- Chrome Browser: Google wertet gesamte Browserhistorie fuer Werbung aus ---
Religion, sexuelle Vorlieben, politische Haltung: Der Browserverlauf
sagt viel ueber den Nutzer. Google will ihn jetzt komplett fuer
Werbezwecke auswerten - und hat schon mal die Datenschutzrichtlinien
geaendert. Wer nicht widerspricht, nimmt automatisch teil.
[*/quote*]

mehr:
http://www.golem.de/news/chrome-browser-google-wertet-gesamte-browserhistorie-fuer-werbung-aus-1607-122171.html


Google ist Nazischeiße. Aber nicht nur Google, auch Andere sind von der gleichen, extremst kriminellen Sorte.

Angefangen hat es schon vor x Jahren, mit einer wunderschönen "Erweiterung" von Browser-Funktionen: der Suche über die Adreßzeile.

Wie funktioniert das? Ganz einfach so: Alles, was man in die Adreßzeile des Browsers eingibt, jede URL, auch jeder Tippfehler, einfach ALLES, wird NICHT benutzt, um über die DNS-Server die IP zu ermitteln, sondern wird ZUERST an die Suchmaschine geschickt.

Auf diese Weise kommt ALLES, was man als Adresse benutzt, jede noch so geheime URL, von der niemand sonst außer den Verschwörern, zu den Suchmaschinen, wo die Militärs sie sofort auswerten. Wer, wenn nicht die Militärs stecken denn dahinter!?

Und die User fanden es so "cool". Die waren und sind ja auch für alles zu blöde. Die wählen Merkel und LePen und Trump. Und wundern sich, wenn alles immer schlimmer wird. Ja, die wählen jeden Nazi, küssen ihm die Füße, und randalieren und grölen durch die Straßen. Statt "Heil Hitler!" grölen sie etwas anderes. Aber das macht nichts, das ist alles austauschbar. Hitler ist doch nicht alles. Hitler ist doch nur ein Symptom, ein Vorkommnis, eine Erscheinungsform des Nazidrecks. Statt Hitler ist es heute Google. Die Machtstrukturen sind unverändert die gleichen.

Jeder Browser mit der Funktion "Adreßzeile für die Suche benutzen" ist die gleiche Nazi-Scheiße. JEDER!

Wenn man diese Funktion abschaltet (falls man es überhaupt kann), wird sie trotzdem benutzt.


Man sollte sich Firefox vornehmen, den angeblich offenen Sourcecode untersuchen, und genauestens überprüfen, WER was eingebaut hat.

Hitlers Nazis haben Konzentrationslager gebaut. Die heutigen Nazis bauen Webbrowser und Suchmaschinen.


[Fettschrift repariert. Omega]
« Last Edit: July 18, 2016, 06:21:29 PM by Omegafant »
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Thymian

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Der Opera-Browser ist endgülig auf dem Müll gelandet
« Reply #1 on: July 20, 2016, 08:32:27 PM »

Zollstein wrote:

"Hitlers Nazis haben Konzentrationslager gebaut. Die heutigen Nazis bauen Webbrowser und Suchmaschinen."

The Opera shareholders sold to the devil:

[*quote*]
Some more developments over at Opera, the browser company based out of Norway. The company announced that an offer to acquire the company for $1.2 billion has now been terminated, and in the meantime, the deal has been renegotiated: the same group will now pay $600 million to acquire only certain parts of Opera’s business.

Opera will sell the Qihoo 360-led consortium its mobile and desktop browser operations, its performance and privacy apps, its tech licensing not including Opera TV; and Opera’s 29 percent stake in Chinese JV nHorizon.
[*/quote*]

more:
https://techcrunch.com/2016/07/18/opera-renegotiates-its-1-2b-sale-down-to-600m-for-browser-privacy-apps-chinese-jv/


Okay, there of course was an alternative: They could have sold it to North Korea.

The key to all these operations is not the Chinese homeland, but the installed base in western countries, which now is an open gate to all kinds of espionage and sabotage.

Opera has gone to the dogs, definitely and for all times.

Bloody hell!
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.         Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien!
          http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=11095.0

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ama

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #2 on: March 30, 2017, 06:32:15 PM »

Die Suchmaschinen sind sowas von hintervotzig. Es ist zum Grausen, wie die Suchmaschinen Querverbindungen benutzen bzw. mißbrauchen.

Der Maschinenraum meldet höchst perverse Dinge: Da sucht man etwas, von dem man weiß, daß das im TG-1 ist. Klickt man den Link an, den Google beim Suchen als Treffer auswirft, landet man aber nicht im TG-1, sondern bei der Site, auf die sich das TG-1 bezieht. Hätte man allgemein gesucht, würde das nicht wundern. Aber hier liegt der Hund begraben: Schränkt man die Suche auf Dinge auf der Domain transgallaxys.com ein, wird man TROTZDEM mit Treffern traktiert, die NICHT auf TG sind. Mit anderen Worten: Google lügt vorsätzlich.

Hinter diesem Verhalten stecken genau programmierte Vorgaben. Wenn eine Suche explizit FALSCH beantwortet wird, dann aufgrund einer Vorgabe, die eben dieses Fälschung erzwingt. Google ist nicht nur ein Mielke-Getreuer und Stasi-Zensor, sondern auch ein Fälscher mit einer pathologischen Hirnstruktur auf dem Niveau von Donald Trump und seinen Kumpanen.

Merke: Die Kunst beim Suchen besteht darin, die Suchmaschine so aufs Kreuz zu legen, daß man trotzdem die Daten bekommt, die man will, und nicht das, was die Suchmaschinen-Nazis Einem soufflieren.
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Kinderklinik Gelsenkirchen verstößt gegen die Leitlinien

Der Skandal in Gelsenkirchen
Hamer-Anhänger in der Kinderklinik
http://www.klinikskandal.com

http://www.reimbibel.de/GBV-Kinderklinik-Gelsenkirchen.htm
http://www.kinderklinik-gelsenkirchen-kritik.de

Omegafant

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #3 on: April 17, 2017, 07:43:22 AM »

Das ist noch nicht alles.

Meldung an Maschinenraum und die nähere Umgebung von Andromeda7: Wir haben Mail bekommen...
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Steine kann man nicht essen!

Borodor

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Konkurrenz von Google ist ebenfalls Nazischeiße! DEUTSCHE NAZISCHEISSE!
« Reply #4 on: August 29, 2017, 10:41:36 AM »

"Mit dem Bündnis würden vom Start weg 45 Millionen Nutzer erreicht,"

45 Millionen, das ist mehr als die Hälfte aller Anwesenden in Deutschland.

Mit einem Handstreich greift eine Gruppe kaltschnäuziger Datenverbrecher nach mehr als der Hälfte von Deutschland.

Das ist eine Dimension, die alles bisherige weit übersteigt. Selbst Hitlers Machtergreifung war kleiner.


"Heute gehören uns Eure Daten und morgen gehört uns die ganze Welt"



http://meedia.de/2017/08/28/aus-dipp-wird-verimi-lufthansa-und-telekom-neue-partner-bei-springers-datenallianz-mit-deutscher-bank/

[*quote*]
28.08.2017   | 11:37 Uhr 28.08.2017 um 12:36 Uhr
Aus DIPP wird Verimi: Lufthansa und Telekom neue Partner bei Springers Datenallianz mit Deutscher Bank

Der Gesellschafterkreis wächst: Lufthansa-Chef Spohr (l.) und Telekom-CEO Timotheus Höttges entscheiden sich für Einstieg in Döpfners Datenallianz

Die geplante Datenallianz um Axel Springer, Deutsche Bank, Daimler, Allianz nimmt konkrete Formen an: die Lufthansa sowie die Telekom treten der übergreifenden Tech-Plattform bei, die künftig den Namen Verimi bekommt. Mit dem Vorhaben wollen die Partner einen einheitlichen Zugang zu Online-Diensten schaffen, um die Dominanz von US-Schwergewichten wie Google und Facebook in Europa zu knacken.

Von Gregory Lipinski
Bislang lief die geplante Datenallianz um Axel Springer, Deutsche Bank, dem Versicherungsriesen Allianz und dem Autohersteller Daimler unter dem Arbeitstitel DIPP. Jetzt haben die Partner der übergreifenden Daten-Plattform einen marktfähigen Namen gegeben: Verimi. Es handelt sich hierbei um ein Kunstwort, das an die englischen Begriffe „verify“und „me“ angelehnt ist. Die Absicht hinter dem Projekt: Ein übergreifendes Webportal soll Nutzern über eine Master-Login einen einheitlichen Zugang zu Online-Diensten verschaffen, um leichter und rechtssicher Geschäfte im Netz abzuschließen.

Bislang war der Kreis der am Bündnis Beteiligten auf Axel Springer, Daimler, die Deutsche Bank mit der Postbank, der Kartendienst Here sowie Technologie-Thinktank Core begrenzt. Jetzt erweitert sich das Konsortium um weitere Schwergewichte. Künftig beteiligen sich auch die Deutsche Lufthansa, die Deutsche Telekom und das IT-Sicherheitsunternehmen Bundesdruckerei an dem Konsortium. „Mit dieser branchenübergreifenden Initiative stärken wir die Digitalkompetenz in Europa. Verimi hat das Potenzial, höchste Standards bei Datenschutz und Sicherheit mit Nutzerfreundlichkeit zu kombinieren“, erklärt Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister. Geplant ist, dass die Datenallianz zum Jahreswechsel 2017/2018 starten soll. Dabei können die User, einmalig ihren Namen und ein Passwort auf einer einheitlichen Plattform hinterlegen, um „auf die bereits angeschlossenen Anwendungen der beteiligten Unternehmen zugreifen zu können“, heißt es. Dadurch würde die „zeitraubende Eingabe persönlicher Daten bei jeder neuen Anwendung sowie die Verwaltung mehrerer Passwörter für unterschiedliche Internetseiten“ entfallen, betont die verimi-Initiative.

Inzwischen hat die Daten-Allianz eine eigene Gesellschaft unter dem Namen DIPP GmbH gegründet, die aber im Zuge der Umbenennung künftig in verimi GmbH umfirmiert werden könnte. Der Firmensitz der Gesellschaft soll zudem mittelfristig von Frankfurt nach Berlin verlegt werden. Grund hierfür ist offenbar auch, dass die Bundesdruckerei als neuer Partner hinzugekommen ist. Dadurch wird die Voraussetzung geschaffen, dass über die Datenplattform langfristig auch eGoverment-Funktionen möglich sind. An der GmbH, die auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist, werden sich die jeweiligen Partner paritätisch beteiligen.

Mit dem Vorhaben wollen die Partner gegen die heutige Dominanz von US-Schwergewichten wie Google, Facebook, Twitter & Co. ankämpfen. Denn in der Regel legen deutsche User über die US-Plattformen eigene Profile an, um im Web Geschäfte abzuschließen. Daran hagelte es aber in Europa zuletzt immer stärker an Kritik. Denn hierzulande fürchten die User, dass ihre auf den US-Plattformen gespeicherten Daten für andere Zwecke missbraucht werden. So kursieren vielfach Berichte, dass US-Sicherheitsbehörden auf die Daten zugreifen könnten.

Doch die Allianz um Springer, Deutsche Bank & Co. ist mit ihrem Vorstoß nicht allein. Erst vor wenigen Wochen hatte sich eine zweite Daten-Allianz um RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media sowie United Internet AG mit den Diensten um web.de und gmx gebildet, um eine übergreifendes Registrierungs- und Anmeldeverfahren im Internet zu schaffen. Erster Partner ist hier der Berliner Versandhändler Zalando.

Das Konsortium will bis 2018 ein transparentes Modell entwickeln, das dem neuen Europäischen Datenschutzrecht entspricht. Es ermöglicht Nutzern, auf alle Internet-Dienste der Initiative mit denselben Log-in-Daten zuzugreifen. Um beispielsweise personalisierte Werbung anzubieten, behalten sich die Unternehmen aber vor, die User-Daten zwischen Account-Providern und Diensten zu übertragen – allerdings „nur nach Zustimmung des Nutzers“. Mit dem Bündnis würden vom Start weg 45 Millionen Nutzer erreicht, heißt es.
[*/quote*]


Sushi!
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Julian

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #5 on: September 06, 2018, 09:13:54 PM »

Als Beweisstück in mehrfacher Hinsicht zu den Akten genommen und archiviert.


https://meedia.de/2018/09/06/schwerer-schlag-fuer-verimi-online-riese-otto-wird-partner-der-log-in-allianz-netid-um-rtl-prosiebensat1-co/

[*quote*]
06.09.2018 | 07:05 Uhr
06.09.2018 um 11:09 Uhr
Schwerer Schlag für Verimi: Online-Riese Otto wird Partner der Log-In-Allianz NetID um RTL und ProSiebenSat.1

Sabrina Zeplin, Konzern-Direktorin Business Intelligence, leitet bei Otto das Projekt

Erst hatte die Otto Group mit der Datenallianz Verimi geliebäugelt, jetzt hat sich der Konzern anders entschieden: Der Online-Händler schließt sich der Login-Allianz European NetID Foundation an, die im März dieses Jahres von RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 und United Internet gegründet wurde. Für die Verimi-Gesellschafter Axel Springer, Deutsche Bank, Allianz & Co. ist dies bitter.

Von Gregory Lipinski

Die European netID Foundation bekommt einen gewichtigen Partner. Der Onlinehändler schließt sich der Login-Allianz NetID an, die von der Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat. 1 und United Internet ins Leben gerufen wurde. Wie die Otto Group erklärt, plant der Versandhauskonzern den offenen Log-in-Standard netID als Single Sign-on-Lösung (SSO) in die Webshops ihres vielverzweigten Firmenreichs zu integrieren. Das Verfahren vereinfache die Registrierung und Anmeldung auf den Webseiten sowie die Nutzung von Online-basierten Diensten, heißt es. Der Vorteil für die Nutzer: Sie würden mit nur einem Klick Zugang zu einer Vielzahl an Angeboten im Netz erhalten. Darüber hinaus werde die Otto Group die Entwicklung des Standards im Fachbeirat „E-Commerce“ der Stiftung unterstützen.

„Der verantwortungsvolle Umgang mit personenbezogenen Daten genießt bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt Sabrina Zeplin, die als Konzern-Direktorin Business Intelligence bei Otto, das Vorhaben federführend betreut. Sie ergänzt: „Mit einer nach strengsten Qualitätsstandards entwickelten SSO-Lösung können wir diesem Anspruch gegenüber unseren Kunden noch gerechter werden, da wir eine sichere Alternative zu den bisherigen Standardlösungen am Markt bieten können.“ Monatlich erreicht die Otto Group über die Webshops ihrer zum Konzern gehörenden Firmen – darunter Otto, About You, Bonprix, Sportscheck und Mytoys – allein im deutschsprachigen Raum über 25 Millionen registrierte Kunden digital.

Ursprünglich hatte der Otto-Konzern damit geliebäugelt, sich Verimi anzuschließen. Doch jetzt hat sich der Versandhausriese umorientiert. Für die Login-Allianz Verimi um das Berliner Verlagshaus Axel Springer, die Deutsche Bank, Allianz & Co. bedeutet dies allerdings ein schwerer Schlag. Denn das Unternehmen hätte hierdurch seine Präsenz auf dem deutschen Markt massiv ausgebaut, vor allem im wichtigen Handelsgeschäft. Zuletzt war die Allianz allerdings negativ in die Schlagzeilen geraten. Überraschend hatte die frühere Bild-Managerin Donata Hopfen die Führung im Streit um die unternehmerische Ausrichtung verlassen. Seither ist um Verimi ruhig geworden. Weitere Erfolgsmeldungen blieben aus.

Für Rainer Hillebrand, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Otto Group, ist der NetID der richtige Partner: „Der föderale Ansatz der European NetID Foundation passt hervorragend zu unserem wertegetriebenen Unternehmen. Gerade in Zeiten der Digitalisierung müssen wir einen fairen und transparenten Wettbewerb sicherstellen“, betont der Manager. Es freue ihn, dass „wir gemeinsam mit anderen Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft ein entscheidendes Zeichen in diese Richtung setzen können.“ Ähnliche Töne schlägt Sven Bornemann, Vorstandsvorsitzender der European NetID Foundation, an: „Gerade im digitalen Handel zeigt der Log-in-Standard netID seine Stärken. Nutzer können sich sicher, einfach und bequem mit dem Single Sign-on anmelden. Shop-Betreiber wie die Otto Group sind in der Lage, mit der Integration der NetID den Zugang zu ihren Angeboten zu vereinfachen und damit Conversions entscheidend zu verbessern.“
[*/quote*]


Steht da auch nur das geringste darüber, daß dieser Raubzug ein Verstoß gegen elementarste Menschenrechte ist? Nein, natürlich nicht. Statt dessen: "„Der verantwortungsvolle Umgang mit personenbezogenen Daten genießt bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt Sabrina Zeplin [blablabla]"

Kriegsgewinnler wie zu Hitlers Zeit. Hitler hat den Krieg doch nicht alleine geführt. Und es war nicht nur der Krieg, den die Nazis durchgezogen haben! Es war noch verdammt viel mehr. Genau wie heute.
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Julian

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #6 on: September 06, 2018, 09:26:28 PM »

Neue Meldung über die Nazi-Aktivitäten bei der Verbrecherbande Google:


https://twitter.com/vtoubiana/status/1037825772071919616

[*quote*]
Vincent Toubiana @vtoubiana

I did not notice that when I sign in to gmail using Chrome, I'm actually signed in to the browser as well. It used to be two different things, wasn't it? When did it change?



https://pbs.twimg.com/media/DmcYjxhXsAA_YXM.jpg




https://pbs.twimg.com/media/DmcYmG-WsAIP4xM.jpg

4 replies 5 retweets 4 likes


Vincent Toubiana @vtoubiana

Furthermore, it looks like I can't turn-off synch, at least not using explanation provided there:
https://support.google.com/chrome/answer/185277?co=GENIE.Platform%3DDesktop&hl=en-GB

I don't see any turn-off button...
1 reply 1 retweet 1 like


Vincent Toubiana @vtoubiana

Actually, looking at the history of the "Chrome privacy Whitepaper" this looks quite new.  See the difference between the Sign-In section:
- in April on the left
https://web.archive.org/web/20180711131630/https://www.google.com/chrome/privacy/whitepaper.html#signin …)

- in July on the rith (
https://www.google.com/chrome/privacy/whitepaper.html#signin
…).
3:12 PM - 6 Sep 2018
[*/quote*]


Aber darum kümmert sich ja der Komplize Heiko Maas nicht. Der sonnt sich noch damit, die DSGVO "geschaffen" zu haben, das neueste Herrschaftswerkzeug der Massenmörder der menschlichen Freiheit.
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Pangwall

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #7 on: November 24, 2020, 08:45:23 PM »

Außer Microsoft und Facebook und Twitter ist Google als politische Kraft aktiv. Daß jetzt die Meldung kommt "Die hauseigene Plattform YouTube soll politisch genutzt werden." muß nicht wundern. Da haben die Lobbywächter wie üblich Jahrzehnte verschlafen.


[*quote*]
       BETREFF:        Einfluss auf allen Kanälen: Googles EU-Lobbystrategie
       DATUM:           24.11.2020 14:55
       VON:                "LobbyControl e.V." <newsletter@lobbycontrol.de>
       AN:                        ALLE WELT
       ANTWORT AN:     antwort@lobbycontrol.de

Wenn hier keine Bilder angezeigt werden, aktivieren Sie bitte die Anzeige von Bildern.

LobbyControl e.V. - Newsletter vom 24. November 2020 [1]

Liebe ALLE WELT,

für Techkonzerne wie Google, Facebook und Amazon steht zur Zeit viel auf dem Spiel. Die EU will neue Regeln für digitale Plattformen schaffen, um endlich die übergroße Marktmacht einzelner Konzerne zu begrenzen. Das ist gut und überfällig - doch es schmeckt den DIgitalkonzernen gar nicht. Mit harten Bandagen und viel Lobbypower gehen die Internetgiganten dagegen vor.

Was immense Lobbyausgaben vermuten ließen, geht nun aus einer kürzlich geleakten Lobbystrategie von Google hervor. Sie zeigt, dass der Konzern alle Register zieht, um die unerwünschten neuen Regeln zu stoppen. EU-Kommissar*innen will Google gegeneinander ausspielen. Die hauseigene Plattform YouTube soll politisch genutzt werden. Die Coronakrise und den Digitalisierungsschub will man sich noch auf einer anderen Ebene zunutze machen, indem man neue Regeln für digitale Plattformen als Innovationshemmnis brandmarkt.

Mehr zu Googles Lobbystrategie [2]

Für diese aggresive Strategie steht dem dem Techkonzern ein breites Lobby-Netzwerk zur Verfügung, das in Teilen weiterhin intransparent agiert. Damit können irreführende, von Konzerninteressen geleitete Informationen verbreitet werden. Google arbeitet dabei stark mit sogenannten Denkfabriken zusammen. Ein Beispiel: Das European Centre for International Political Economy (ECIPE) hat kürzlich eine von Google finanzierte "Studie" zu den Regeln für digitale Plattformen veröffentlicht, in der die Denkfabrik behauptet, die Regeln hätten einen immensen Verlust des Bruttoinlandsproduktes zur Folge. Die dazu veröffentlichten Zahlen sind jedoch laut dem ehemaligen Chefökonom der EU-Wettbewerbsdirektion, einem ausgewiesenen Experten in diesem Bereich, völlig haltlos. Wir haben ECIPE mit den Gegenstimmen zur "Studie" konfrontiert und Google dazu aufgefordert, seine Zahlungen an den Thinktank offenzulegen.

So kämpft Google gegen strengere Regeln [2]

Herzliche Grüße
_Max Bank, Campaigner_

P.S.: Nicht nur die Techkonzerne setzen auf aggressive Methoden, wenn es um ihre Interessen geht. Auch die Autolobby ist trotz Klimakrise weiter auf dem Vormarsch und hat erneut einen Exklusivgipfel bei der Kanzlerin ergattert. Mehr dazu sowie weitere Berichte aus der Welt des Lobbyismus lesen Sie in hier im Newsletter oder online im Blog.

Außerdem im Newsletter:

INTERVIEW: „DIE KLIMASCHMUTZLOBBY“

Menschen aufklären, damit sie immun werden gegen Lobbystrategien - das ist eines der Ziele, das die Autorinnen Susanne Goetze und Annika Joeres mit ihrem Buch „Die Klimaschmutzlobby" erreichen wollen. Im Interview geht es um Klimabremsern, den französischen Klima-Bürgerrat und die Lobbyarbeit der Luftfahrtindustrie. Ihr Fazit ist klar: Um die Klimaschmutzlobby zu enttarnen, braucht es mehr Lobbytransparenz.

Weiterlesen... [3]

KLIMABREMSER UPDATE: CDU-WIRTSCHAFTSRAT IN DER LOBBYPEDIA

Der Wirtschaftsrat ist ein einflussreicher Lobbyverband für CDU-nahe Unternehmen. Diese treffen in vertrauter Runde auf CDU-Politiker:innen, Unternehmenssponsoring verschafft weitere Zugänge. Vor allem beim Klimaschutz hat sich der Verband in den letzten Jahren als mächtiger Bremser erwiesen. Aktuelle Informationen zum Wirtschaftsrat jetzt in der Lobbypedia!

Weiterlesen... [4]

SCHLECHTE ZEITEN FÜR STEUERTRANSPARENZ

50 bis 70 Milliarden Euro entgehen den Regierungen der EU-Länder zufolge jährlich, weil Unternehmen ihre Gewinne in Steueroasen verschieben. Diese Milliardenbeträge fehlen am Ende dort, wo sie eigentlich dringend benötigt werden. Auch deutsche Lobbyverbände tragen daran Mitschuld, so Vicky Cann (CEO) und Christoph Trautvetter (Netzwerk Steuergerechtigkeit) in ihrem Gastbeitrag.

Weiterlesen... [5]

IMMER WIEDER AUTOGIPFEL: FALSCHER RAHMEN FÜR GROßE THEMEN

Schon wieder lädt die Kanzlerin zu einem einseitig besetzten Autogipfel ein. Gerade in Zeiten, in denen die Proteste rund um den Autoverkehr immer sichtbarer werden, braucht es neue Rahmen für verkehrspolitische Gespräche. Exklusive Klüngelrunden mit der Autoindustrie sind - noch immer - der falsche Rahmen, um die Mobilität der Zukunft zu beraten.

Weiterlesen... [6]

WARUM MEDIEN KEINE GESCHENKE VON GOOGLE ANNEHMEN SOLLTEN

Google finanziert zahlreiche Zeitungsverlage in Europa mit seiner Digital News Initiative. Geschickte PR, wenn der Gesetzgeber darüber vergisst, das Ungleichgewicht zwischen Plattformen und traditionellen Medien anzugehen. Was daran außerdem problematisch ist, legen Ingo Dachwitz und Alexander Fanta von Netzpolitik im Gastbeitrag dar.

Weiterlesen... [7]

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[3] https://www.lobbycontrol.de/2020/11/die-klimaschmutzlobby-die-buchautorin-im-interview/?pk_source=nl&amp;pk_campaign=20201124
[4] https://lobbypedia.de/wiki/Wirtschaftsrat_der_CDU?pk_source=nl&amp;pk_campaign=20201124
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Stoppt die deutschen Massenmörder!
Stoppt die österreichischen Massenmörder!
Stoppt die schweizer Massenmörder!

Revolution jetzt. Sonst ist es zu spät.

ränktängle

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Die Nazis von Netid.de machen Reklame im Fernsehen
« Reply #8 on: March 14, 2021, 07:08:30 PM »

Die Nazis von Netid.de machen Reklame im Fernsehen. Angeblich um die Bürger vor dem "Datenstrip" zu schützen.

Die Wahrheit: Sie wollen die Bürger, die auf diese Scheiße hereinfallen, selber abzocken.

Die Russen haben Putin. Wir haben die Drecksbande, die uns Netid unterjubelt.

Netid ist Nazischeiße.
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PIEKS!      PIEKS!

Krant

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BEWEISSTÜCK BEI DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG, Google ist Nazischeiße!
« Reply #9 on: March 21, 2021, 01:02:53 PM »

Ein Beweisstück. Zur Sicherheit hier archiviert. Niemand soll sagen können, er hätte von nichts gewußt.

In dem Artikel sind Links eingebettet. Die habe ich hier nicht übernommen. Also, wie immer, das Original lesen.

Aber die Links sind nur sie Streusel oben drauf. Der Artikel an sich, der sagt, was Sache ist.

Was er nicht sagt: Daß es die NetID gibt. Daß es nicht nur die NetID, sondern auch Andere gibt. Daß es zum Beispiel DocCheck gibt.
All die miesen niederträchtigen Türsteher. Dazu gehört auch, daß man sich bei vielen Firmen mit Google- oder Facebook einloggen kann. Oder sogar muß!

Es geschieht vor Aller Augen! Aber keiner der Offiziellen sagt was. Wer  als kleiner Bürger aufmuckt, wird von anderen Bürgern zusammengeschissen. Die Blockwarte heizen ein. Erinnert sich noch jemand an die Anfänge? Da waren die obercoolen, "netz-affinen" Technik-Freaks. Wer vor den Folgen der Terrormethoden warnte, wer auf Datenschutz hinwies, wurde niedergemacht. Die wilden Horden zogen über die Opfer her. Eines war ein Arzt aus der Schweiz. Öffentlich verfolgt und gemobbt hat "man" ihn. Und war stolz darauf.

Und jetzt, heute? Heute sind die damaligen Blockwarte, die Supergescheiten, an der Speerspitze der Aufklärung. Ja! Genau die, die damals die ganze Scheiße angerichtet haben, die spielen sich heute als die großen Warner auf, haben dicke Jobs in "Beratungsunternehmen" und werden von Politik und Medien hofiert.

Von Hitlers Nazis haben auch viele eine glänzende Karriere gemacht. Nach dem Krieg. Mit ihren wunderbaren Netzwerken, die sie zu Hitlers Zeit geknüpft haben.

Es hat sich nichts geändert. Gar nichts.

NetID ist ein Nazi-Verbrechen, genauso wie die anderen Türsteherdienste. Alle!


https://www.sueddeutsche.de/digital/facebook-google-kontosperrung-willkuer-1.5233882

[*quote*]
Wenn Facebook und Google plötzlich das Konto sperren

14. März 2021, 14:06 Uhr
Facebook und Google:
Und plötzlich ist das Online-Konto weg

Samira Djidjeh spricht auf einer Konferenz der Digital Media Women. (Foto: Henny Radicke)
Millionen Menschen legen ihr digitales Leben in die Hände von Facebook oder Google. Wenn die Plattformen den Zugriff sperren, beginnt für viele Betroffene ein Albtraum.

Von Simon Hurtz

Als Samira Djidjeh sich eines Mittags vor ihren Laptop setzte und Facebook aufrief, fand sie sich ihrer digitalen Identität beraubt. "Ich wurde plötzlich ausgeloggt und konnte nicht mehr auf mein Konto zugreifen", sagt die Digitalunternehmerin aus Baden-Württemberg. Facebook forderte sie auf, ihren Ausweis oder ein anderes offizielles Dokument hochzuladen, um ihr Alter zu bestätigen. Djidjeh ist seit zwölf Jahren bei Facebook angemeldet. Das Mindestalter ist 13. Djidjeh ist fast dreimal so alt.

"Für mich war das ein Schock", sagt sie. "Ich bin erste Vorsitzende der Digital Media Women und engagiere mich für die Sichtbarkeit von Frauen. Unsere Netzwerkarbeit basiert größtenteils auf Facebook, wir vernetzen dort 18 000 Menschen." Facebook kommentiert Einzelfälle nicht öffentlich, legt aber nahe, dass Djidjeh doch einfach ein Dokument hochladen solle, statt sich und dem Unternehmen wochenlang so viel Mühe zu machen.

Tatsächlich hat Facebook gute Gründe, Menschen nach ihrem Alter zu fragen. Ende Januar starb in Italien eine Zehnjährige, die sich selbst strangulierte, um andere Nutzerinnen und Nutzer auf Tiktok zu beeindrucken. Seitdem erhöhen Verbraucherschützer den Druck auf die Plattformen. Sie müssten sicherstellen, dass sich keine Kinder anmelden können.

"Kein Grund, keine Erklärung, nichts"

Doch Djidjeh sieht nicht ein, warum sie nach zwölf Jahren plötzlich Personalausweis oder Führerschein herzeigen soll. "Mich ärgert vor allem die Art und Weise, wie dieser Nachweis eingefordert wird. Kein Grund, keine Erklärung, nichts." Sie steht in Kontakt mit Facebook, erhält aber nach wie vor nur die Auskunft, dass sie ihr Alter verifizieren solle.

Ein übereifriger oder übervorsichtiger Algorithmus erkennt Anzeichen, dass Djidjeh zu jung sein könnte. Sie könnte ihr Alter nachweisen und bekäme ihr Konto zurück. Problem gelöst? So einfach ist es nicht. Denn zum einen können viele Menschen wohl gut nachvollziehen, warum Djidjeh unwohl dabei ist, Facebook neben all den Daten auch noch mit offiziellen Dokumenten zu füttern. Zum anderen sind ihre Erfahrungen kein Einzelfall: Immer wieder sperren große Plattformen Nutzerinnen und Nutzer ohne offensichtlichen Grund - und nur selten reicht es, einen Ausweis hochzuladen, um wieder auf das Konto zugreifen zu können.

Facebook's campus is seen on the edge of the San Francisco Bay in Menlo ParkDetailansicht öffnen
Blick auf die Facebook-Zentrale in Menlo Park, Kalifornien. (Foto: NOAH BERGER/REUTERS)

Für die Betroffenen sind die Folgen oft dramatisch. Im vergangenen Jahrzehnt haben Milliarden Menschen ihr digitales Leben in die Hand weniger Tech-Konzerne gelegt. Über soziale Plattformen hält man Kontakt zu Familie und Freundinnen. Google speichert nicht nur private und berufliche E-Mails, sondern auch wichtige Dokumente, Fotos und Videos. Um sich an einem Rechner anzumelden, sind oft Microsoft- oder Apple-Konten nötig. Die meisten Menschen realisieren erst, wie abhängig sie sind, wenn es zu spät ist.

Das halbe Leben hängt am Google-Konto
Googles Support-Foren sind voll mit verzweifelten Nutzerinnen und Nutzern, die nicht mehr weiterwissen. Sie können Beschwerde einlegen, wissen aber gar nicht, was ihnen vorgeworfen wird. Teils trifft es Menschen, die sich seit 15 Jahren auf Gmail verlassen und von einem auf den anderen Tag den Zugriff auf alle Nachrichten verlieren. Vergangenes Jahr trug das IT-Portal Golem knapp 40 Fälle von Microsoft-Nutzerinnen und Nutzern zusammen, deren Konten ohne Vorwarnung gesperrt wurden.

Noch härter hat es Chris getroffen, der gegen Googles Richtlinien verstoßen haben soll, aber keine Ahnung hat, was er falsch gemacht haben könnte. Auf Twitter beklagt er sich, dass er neben E-Mails und Dokumenten auch den Zugriff auf Google Fi, Google Fiber und Google Pay verloren habe - und damit seinen Telefonvertrag, Internetzugang und die App, mit der er Schulden bezahle. Über Nacht habe ihn Google benachrichtigt, erzählt er. "Und als ich morgens aufgewacht bin, war alles weg." Er sei arbeitslos und sehe nun nicht mehr, wenn ein Unternehmen auf seine Bewerbung antworte.

Solche Schilderungen lassen sich schlecht überprüfen, da die angeblichen Opfer womöglich Aspekte verschweigen oder versehentlich gegen Richtlinien verstoßen haben. 2019 wurden etwa Hunderte Google-Konten vorübergehend gesperrt, nachdem die Nutzerinnen und Nutzer während eines Youtube-Livestreams allzu eifrig mit Emojis kommentiert hatten. Youtubes Algorithmus hatte den echten Enthusiasmus mit Spam verwechselt und die vermeintlichen Bots verbannt.

Wenn man mit Betroffenen spricht oder ihre Schilderungen auf Twitter, Reddit und anderen Plattformen liest, zeigt sich eine Gemeinsamkeit: Wie bei Kafkas Protagonisten Gregor Samsa kommt das Ereignis plötzlich und unerwartet - und wie in seinem "Prozess" mutet die Suche nach Erklärungen kafkaesk an. Die mächtigsten und reichsten Kommunikationsplattformen der Welt bieten kaum Kommunikationskanäle für Menschen, denen der Zugang zu dieser Infrastruktur verwehrt wird.

Manchmal hilft Öffentlichkeit: Ein Autor und Fotograf erhielt sein Apple-Konto zurück, nachdem er seine Funktion als IT-Chef des US-Portals Quartz nutzte, um seinen Fall dort zu schildern. Der Entwickler des Videospiels Terraria stritt sich mehr als einen Monat mit Google um seinen Account, den das Unternehmen blockiert hatte. Er drohte, das Spiel nicht wie geplant auf Googles Plattform Stadia zu veröffentlichen und hatte Ende Februar Erfolg. Sein Konto wurde entsperrt, Terraria erscheint nun doch.

"Ich werde mein Konto wohl nie zurückerhalten"

Die wenigsten Nutzerinnen und Nutzer besitzen solche Hebel. Sie können sich nicht wehren und haben oft das Gefühl, der Willkür der Algorithmen hilflos ausgeliefert zu sein. Einerseits drängen die Konzerne Menschen dazu, sich mit Haut, Haar und allen Daten in die geschlossenen Ökosysteme zu begeben.

Andererseits bieten sie kaum Unterstützung, Jahre oder Jahrzehnte des digitalen Lebens wiederzuerlangen, wenn man aus der Online-Welt ausgesperrt wird. Ob es sich um einen Irrtum der Plattformen oder einen Fehler der Betroffenen handelt, bleibt oft unklar: Der Grund für die Sperre wird erst gar nicht genannt.

Ob Djidjeh resigniert und ihren Ausweis hochlädt, hat sie noch nicht entschieden. Chris hat schon aufgegeben. "Ich werde mein Konto wohl nie zurückerhalten", sagt er. Doch er hoffe, dass sein Schicksal anderen eine Warnung sei. "Es ist so leicht, Jahre der Erinnerungen und Momente zu verlieren."

© SZ
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Krik

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Re: Google ist Nazischeiße!
« Reply #10 on: September 17, 2021, 08:14:26 AM »

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