Von wm:
Zitat von Marty am 15. August 2006 um 18:44:
„Wie häufig sind Impfkomplikationen? Zwischen 2001 und 2005 verzeichnete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) 6099 Verdachtsfälle auf Komplikationen und Nebenwirkungen infolge von Impfungen. … Auch gibt es eine Dunkelziffer nicht gemeldeter Verdachtsfälle. Insgesamt zeigen die Daten jedoch, dass Impfstoffe zu den sichersten Arzneimitteln gehören.“
Also in Österreich sind in den jahren 2000-05 insgesamt 10 Impfschadensanträge nach Masernimpfung gestellt worden. In dieser Zeit sind mindestens 10 Kinder an der Maserninfektion gestorben, weil sie nicht rechtzeitig geimpft waren oder zu jung für die Impfung waren.
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Zitat:
Wie hoch ist denn die Dunkelziffer? Wenn dies unbekannt ist, wie will man wissen, dass Impfstoffe zu den sichersten Arzneimitteln gehören?
Es gibt ja noch andere Studien als das passive UAW Meldesystem. Da findet man z.B. nach US Daten dass 33 Fieberkrämpfe durch 100.000 Masernimpfungen verursacht werden. Nach US Daten kommt dadurch ein (medizinisch folgenloser ) Fieberkrampf durch die Impfung auf ca 8 Todesfälle durch die Maserninfektion.
Zitat:
Wie beruhigend ist denn diese Behauptung, wenn man z.B. weiß dass allein Vioxx in Deutschland nach Presseberichten mehrere Tausen Opfer gefordert haben soll, ohne dass das besonders aufgefallen ist?
Würde in DE nicht Masern geimpft werden würden mindestens 65o tote Kinder- gestorben an Masern resultieren, das sind mehr als im Strassenverkehr- das würde mit Sicherheit auffallen.
Zitat:
„Wie häufig sind Impfschäden? Nach Einstellung der Pockenschutzimpfung, der Schluckimpfung gegen Polio und der Impfung gegen Tuberkulose sind quasi keine bleibenden Schäden mehr aufgetreten. Zwischen 1991 und 1999 wurden noch 2543 Impfschäden beantragt und 389 anerkannt. Von Januar bis Oktober 2001 wurden neun bleibende Schäden erfasst. „
Durch extrem umfangreiche Studien über 70.000 Kinder z.B. bei der Rotavirusimpfung wissen wir, dass auch Kinder nach Placebo versterben, wie auch nach Impfung aber eben nicht durch Impfung.
Zitat:
„Wie häufig sind Impfschäden? Nach Einstellung der Pockenschutzimpfung, der Schluckimpfung gegen Polio und der Impfung gegen Tuberkulose sind quasi keine bleibenden Schäden mehr aufgetreten. Zwischen 1991 und 1999 wurden noch 2543 Impfschäden beantragt und 389 anerkannt. Von Januar bis Oktober 2001 wurden neun bleibende Schäden erfasst. „
Wobei die Anererkennung eines Impfschadens nicht unbedingt etwas über die Ursächlichkeit aussagt.
Zitat:
Wie man sich beim Schutzverband für Impfgeschädigte e.V (http://www.impfschutzverband.de/) informieren kann, können Impfschadensprozesse Jahre oder Jahrzehnte (!) dauern. Die obigen Zahlen sagen also überhaupt nichts aus über die tatsächliche aktuelle Gefährdung.
Die Zahlen des Impfschutzverbandes als nicht der Wissenschaft verpflichtetem Verein sagt zunächst gar nichts aus.
Zitat:
Sie sagen eher etwas aus über die Hindernisse die voreingenommene Gutachter gegen Eltern impfgeschädigter Kindern errichten.
Eine schwere klagsreife Anschuldigung gegen Gutachter generell.
Zitat:
Dieselben Wissenschaftler, die behaupten Impfungen seien absolut sicher, verhindern oder verzögern mit ihren voreingenommenen Gutachten die Anerkennung von Impfschäden. Diese Verhinderung und Verzögerung wird dann als Argument für die Sicherheit von Impfstoffen benutzt – ein klassischer Zirkelschluss! Traurig nur, dass eine Zeitschrift wie Oekotest so etwas leichtgläubig übernimmt.
Welcher Wissenschaftler sagt, dass Impfungen absolut sicher sind? So ein Unsinn.
Zitat:
Eine gute Quelle zu diesem Thema ist das Buch „Erfahrungen eines Gutachters über Impfschäden in der Bundesrepublik Deutschland von 1955 – 2004, Wolfgang Ehrengut, 2004.
Er zitiert das LSG Baden-Württemberg in seinem Urteil vom 30.8.2002 zu einem voreingenommenen Gutachter, Professor S. (S.151):
„Mit einer mehr oder weniger kategorischen Verneinung von Impfschäden setzt er sich zudem nicht nur in Widerspruch zu den Anhaltspunkten, sondern auch zu der Tatsache, dass es von 1971 bis 1990 zu 902 Impfschadensfällen kam. … die Beurteilungen von Prof. Dr. S., die ohnehin von der Überzeugung von sich selbst tief durchdrungen sind, … Von dem Ausgangspunkt des Prof. Dr. S., wonach es Impfschäden dieser Art praktisch nie gegeben haben kann, ist es nahe liegend, dass Prof. Dr. S. dann nach einer anderen Erklärung für den Zustand des Klägers, den er nie selbst untersucht hat, sucht …“
Das ist Prof Stehr, der schwere Komplikationen nach Keuchhustenimpfung untersuchte und in allen Fällen zu einer Diagnostik kam (genet Mitochondriopathen etc- die mit der Impfung nichts zu tun haben.
Warum zitierst du Ehrengut so selektiv ? Derselbe schreibt auf S 45 des genannten Buches:
"Ungeachtet der seltenen Komplikationen besteht kein Anlass die bewährte masernimpfung in Misskredit zu bringen. Es erscheint nicht hinnehmbar, dass z.>B. heute noch in Coburg eine Masernepidemie ausgebrochen ist, die a conto auf zwei die Impfung ablehnende Kinderärzte gehen." Drei... zwei... eins...: MEINS