Originaltext von CageyConsumer
auf
cageyconsumer.com
Es sieht so aus, als habe unser Rechtssystem von dem Prozess 1979 gegen Amway bis hin zum Prozess gegen International Heritage im Jahr 1998 Schwierigkeiten, zu verstehen, was ein Pyramidensystem ausmacht. Unabhängig von diesen Problemen sind nachfolgend einige der schändlichen Praktiken des Missbrauchs aufgelistet, die bei International Heritage in Erscheinung traten.
Abfindung der alten Investoren mit Geldern der neuen
Investoren
Neue IHI- Distributoren werden zum Erwerb eines oder mehrerer "Business Center" für jeweils 250 Dollar ermutigt. Diese Zahlungen werden als Akontozahlung für ein IHI- Produkt bezeichnet. Dadurch kassiert IHI Gelder, ohne in absehbarer Zeit - oder vielleicht auch niemals - irgendwelche Produkte ausliefern zu müssen. Gleichzeitig versucht jeder Käufer eines Business Centers, weitere neue Käufer für weitere Business Center zu finden.
Bezahlung für Rekrutierungen
Obwohl IHI behauptet, dass nur Provisionen für Einzelhandelsverkäufe gezahlt werden, folgt hier ein Zitat von der IHI- Website:
"Wenn Sie einmal die Provisionsstufe 3 erreicht haben, können Sie einen Erweiterungsbonus von 750 Dollar verdienen, wenn ein Händler auf Ihrer linken Seite und ein Händler auf Ihrer rechten Seite innerhalb einer Woche jeweils einen Umsatz nach Stufe 3 erzielen."
Durch die Einzelhandelsverkäufe
von gleichgroßen Produktmengen werden unterschiedlich hohe Einkommen
erzielt.
Die erhöhten Zahlungen werden durch REKRUTIERUNGEN
verdient.
Eine der Regeln, die durch die FTC aufgestellt wurden, legt fest, dass Multi- Level- Marketing- Unternehmen den Leuten keine "Positionskäufe" erlauben dürfen, die sie für höhere Einkommen qualifizieren. Dies ist gleichbedeutend dem Gesetz gegen Front-End Loading, bei dem Distributoren ermutigt werden, große Mengen an Produkten einzukaufen, um sich für höhere Einkommensstufen zu qualifizieren. Für beide Fälle gilt: je höher die Einkommensstufe, desto mehr Verdienst für das gleiche Verkaufsvolumen an Produkten.
IHI- Distributoren wird die Möglichkeit angeboten, 1 bzw. 3 oder gar 7 Business Center zu jeweils 250 Dollar zu kaufen. Es findet dadurch eine steigende Vergütung statt, weil die Distributoren eine eigene "Mini-Matrix" erschaffen, die sie berechtigt, für zwei oder gar drei Stufen dieser Matrix Provisionszahlungen für jeden Verkauf in diesen Stufen zu erhalten.
Lotterieähnliche Auszahlungen
IHI- Distributoren sind nur dann für Provisionen an den Umsätzen ihrer Downlines berechtigt, wenn beide "Beine" unter ihnen relativ ausgewogen sind. Aber die Distributoren haben über die Balance so gut wie keine Kontrolle. Wenn sich herausstellt, dass innerhalb einer Woche beide "Beine", wie gefordert, ausbalanciert sind, dann erhält der Distributor eine Zahlung. Sind sie nicht ausbalanciert, verwirkt der Distributor seine Provisionsansprüche.
Genauso verlieren Distributoren ihren Anspruch auf Auszahlungen, wenn die betreffenden Verkäufe in unterschiedlichen Zahlungsperioden stattfinden. Mit anderen Worten qualifizieren Verkäufe in zwei verschiedenen Wochen den Distributor auf keinen Fall so, wie dies bei Verkäufen innerhalb der gleichen Woche wäre.
Solche Einschränkungen wären akzeptabel, wenn sie auf einem Geschäftsmodell des Guten Glaubens basieren würden. Aber steigende "Verlustrisiken" (verwirkte Einkommen wegen dem Verfehlen von verkaufsunabhängigen Kriterien) stellen kein Geschäftsmodell des Guten Glaubens dar.
Verwirrende Vergütungen
Die Beschreibung der Vergütungen verzichtet darauf, deutlich zu machen, wann die verdienten Vergütungen echtes Geld, einen Kredit auf IHI- Produkte oder ein Einzelhandelsverkaufs- Bonusvolumen darstellen. Kredite für IHI- Produkte müssen mit Sicherheit hoch verzinst werden, und der Wert der Einzelhandelsverkaufs- Bonusvolumen ist praktisch nicht zu kalkulieren.