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Author Topic: Patientenberatung in der Hand von Scharlatanen und Aktienparasiten  (Read 458 times)

Julian

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Patientenberatung in der Hand von Scharlatanen und Aktienparasiten
« on: September 28, 2018, 01:39:19 AM »

Zur Beweissicherung:


https://www.sueddeutsche.de/wissen/medizin-offizielle-patientenberatung-fuehrt-hilfesuchende-in-die-irre-1.4147159

[*quote*]
Home > Gesundheit > Medizin > Patientenberatung UPD in der Kritik wegen Irreführung
27. September 2018, 14:45 Uhr
Medizin
Offizielle Patientenberatung führt Hilfesuchende in die Irre

Gesundheits-Informationen aus dem Netz sind oft nicht vertrauenswürdig. Die UPD wollte das eigentlich ändern. (Foto: dpa)

    Die von Bundesregierung und Krankenkassen eingesetzte Patientenberatung UPD hat offenbar massive Qualitätsprobleme.
    Der wissenschaftliche Beirat fordert die Löschung großer Teile der Webseite.
    Bei vielen auf der Seite dargestellten Behandlungen fehlen Informationen über Vor- und Nachteile. Andere Abschnitte haben esoterische Qualität.
    Seit kurzem gehört das Beratungsangebot einem Hedge-Fonds.

Von Werner Bartens und Markus Grill
[...]

Suchen Patienten Rat und Hilfe, wird oft Dr. Google konsultiert. Doch viele Informationen im Netz sind widersprüchlich; zudem stecken häufig Lobby-Interessen dahinter. Wie gut, dass es für solche Fälle die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) gibt, möchte man meinen; schließlich führt sie die Unabhängigkeit bereits im Namen. An der Art, wie Informationen zu Diagnose und Therapie auf Seiten der UPD dargestellt werden, entzündet sich nun allerdings massive Kritik, denn die von Bundesregierung und Krankenkassen eingesetzte Patientenberatung hat offenbar große Qualitätsprobleme, wie Recherchen der Süddeutschen Zeitung und der ARD ergeben.

[...]

"Besonders absurd ist das Kapitel Bioresonanz"

[...]

Etliche Beiträge, etwa zum Thema Krebsvorsorge beim Mann oder der Injektion von Hyaluronsäure bei Kniearthrose sind irreführend oder naiv. "Das sieht aus, als hätte ein Praktikant die Informationen verfasst", sagt Gesundheitswissenschaftlerin Ingrid Mühlhauser. "Sie sind unvollständig und nicht geeignet für informierte Entscheidungen. Dabei gibt es international definierte Kriterien, wie man Patienteninformationen erstellt, aber die wurden nicht berücksichtigt."

Der Beitrag über Kinesiologie hat esoterische Qualität: "Laut Kinesiologie soll bei einem negativen Reiz - also einer falschen Behauptung oder Unverträglichkeit - die Testperson nicht in der Lage sein, den Körperteil gegen ausgeübten Druck ruhig zu halten", so der UPD-Eintrag. "Grund soll sein, dass für einen kurzen Moment die bewusste geistige Kontrolle über den Muskel verloren geht und der Körper spontan antwortet." Kritik an der Methode? Fehlanzeige - nur der Eintrag, sie sei "keine Pflichtleistung" gesetzlicher Krankenkassen.

[...]

Vor wenigen Wochen dann wurde die UPD Teil eines Hedgefonds. "Careforce und Sanvartis Group CH schließen sich zum größten Vertriebs- und Multichannel-Kommunikationsanbieter im deutschen Gesundheitswesen zusammen", so die Mitteilung. Ob das der Qualität der UPD nützt? "Die Art und Weise, wie der Deal gelaufen ist und von der UPD eben nicht kommuniziert wurde, schwächt das Vertrauen in deren Unabhängigkeit", sagt SPD-Patientenbeauftragte Martina Stamm-Fiebich.

[...]
[*/quote*]


Journalisten der ARD? Wer ist die ARD? Diese Bezeichnung ist doch albern. Da müssen Namen und Sender stehen!

"Besonders absurd ist das Kapitel Bioresonanz" Und!? Wo sind die Beweise? Alles nur haltlose Behauptungen, die in indirekter Wiedergabe zusammengeschustert sind. Das ist keine saubere Arbeit!


Ein Hedgefond? Eine gemeinnützige GmbH in den Klauen eines Hedgefonds? Das ist ungefähr so wie ein Papst, der evangelisch ist. Ein Hedgefond ist per definitionem NICHT gemeinnützig, sondern auf Profit aus. Die "Patientenberatung UPD" gehört auf der Stelle aufgelöst und die Verantwortlichen für diesen Betrug an der Allgemeinheit vor Gericht. Wer diese Grenzen überschreitet, wie sie hier überschritten wurden, vor dem muß die Allgemeinheit geschützt werden.


Beispiel Bioresonanz. Zur Zeit in der Website gelöscht. Aber man kann das durchaus finden.


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https://www.patientenberatung.de/de/gesundheit/igel-a-z/bioresonanztherapie
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    Bioresonanztherapie

Bioresonanztherapie

Die Methode

Die Bioresonanztherapie geht davon aus, dass Zellen, Gewebe und Organe des Menschen natürliche Schwingungen abstrahlen. Diese Schwingungen – so die Annahme – beeinflussen sich gegenseitig. Krankheiten entstehen laut dieser Therapieform, wenn Bakterien, Viren, aber auch Gifte negativ auf das Schwingungsfeld des Körpers einwirken.

Anwendung

Bei einer Bioresonanztherapie-Sitzung wird der Patient an ein elektrisches Gerät angeschlossen. Dieses soll körpereigene Schwingungen der getesteten Person aufnehmen und Schwingungen an sie abgegeben.

In den Geräten – so die Aussage der Hersteller – sind Signale von Nahrungsmitteln, Schadstoffen oder Krankheitserregern abgespeichert. Die vom Patienten ermittelten Informationen werden mit den erfassten Normalwerten abgeglichen. Hierbei sollen Erkenntnisse gewonnen werden, mit welchen Stoffen die getestete Person belastet ist und welche Unverträglichkeiten etwa bei Lebensmitteln vorliegen.

Die an den Patienten abgegebenen Schwingungen – so der Gedanke – soll die kranken oder gestörten Impulse ausgleichen und den Körper dadurch in die Lage versetzen, wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen.

Die Bioresonanzgeräte dienen gleichzeitig dazu, den körperlichen Zustand eines Menschen zu erfassen und Störungen oder Unverträglichkeiten zu behandeln.

Eine Behandlung dauert etwa zehn bis 30 Minuten. Je nach Krankheit oder Beschwerde wird eine Serie von Behandlungen empfohlen.

Die Bioresonanztherapie wird eingesetzt zum Beispiel bei Allergien oder Lebensmittel-Unverträglichkeiten.

Einen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis für die Bioresonanztherapie gibt es nicht.

Die Bioresonanztherapie ist keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen.


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© 2017 UPD Patientenberatung Deutschland gGmbH – Dieses gesundheitsbezogene Informationsangebot dient lediglich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden.

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Kinesiologie
Die Methode

Die Kinesiologie gilt als die „Lehre von der Bewegung“ und ist eine in den 1960er Jahren entwickelte Methode. Sie geht davon aus, dass die körperlichen und geistigen Zustände eines Menschen in seinen Muskeln gespeichert werden.
Anwendung

Die Kinesiologie arbeitet mit einem einfachen Verfahren. Hierbei übt der Behandler Druck auf einen Körperteil – meist ein Arm oder Bein – des getesteten Menschen aus. Die liegende, sitzende oder stehende Person soll dem Druck standhalten und das Körperteil nicht bewegen. Dazu stellt der Behandler eine Frage – zum Beispiel nach der Verträglichkeit eines Medikaments, bestimmter Nahrungsmitteln oder der Wahrhaftigkeit von Aussagen.

Laut Kinesiologie soll bei einem negativen Reiz – also einer falschen Behauptung oder einer Unverträglichkeit – die Testperson nicht in der Lage sein, den Körperteil gegen den ausgeübten Druck ruhig zu halten. Grund soll sein, dass für einen kurzen Moment die bewusste geistige Kontrolle über den Muskel verloren geht und der Körper spontan antwortet.

Die Kinesiologie wird genutzt, um unbewusste Informationen über den Körper zum Beispiel eine Schwächung von Leitbahnen (Meridiane), Belastungen durch Substanzen oder Informationen über die Psyche offen zu legen, aber auch, um erkannte Blockaden und Stress abzubauen sowie das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Die Kinesiologie ist keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen.


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Homöopathie

Die Methode

Die Homöopathie ist eine Behandlungsform der alternativen beziehungsweise komplementären Medizin, die Anfang des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Der Begriff „Homöopathie“ stammt aus dem griechischen und setzt sich aus den Worten für „ähnlich“ und „Krankheit“ zusammen.

Die Homöopathie geht von der Grundregel der Ähnlichkeit aus. Das bedeutet, dass laut Homöopathie ein Arzneimittel genau die Beschwerden bei einem Kranken heilt, die es bei einem Gesunden auch auslösen kann.

Zu Beginn der Behandlung und in regelmäßigen Abständen erfolgt eine spezielle Anamnese. Diese homöopathische Anamnese soll den krankmachenden Ursachen und Zusammenhängen in einem komplexen Wechselspiel zwischen Umwelt und Innenwelt jedes einzelnen Patienten auf die Spur kommen.

Anwendung

In der Homöopathie gilt eine Krankheit als eine Störung, die das ganze menschliche System betrifft. Bei einer erstmaligen Behandlung sammelt der Behandler deshalb umfangreiche Informationen über den Patienten, seine Beschwerden, in seiner Familie auftretende Krankheiten sowie seine Ess-, Trink- und Schlafgewohnheiten.

Je nach Beschwerden verabreicht der Behandler homöopathische Arzneimittel. Ein typisches homöopathisches Arzneimittel sind die Globuli, kleine mit einer speziellen Substanz versehene Kügelchen aus Milchzucker. Verwendet werden auch Salben, Tropfen oder in das Körpergewebe gespritzte Stoffe. Das Spektrum der Ausgangssubstanzen, aus denen sich homöopathische Arzneien zubereiten lassen, ist schier unendlich. Vom Schlangen- oder Pflanzengift, Metallen und Säuren über Meeresschwämme bis hin zu heimischen Wald- und Wiesenpflanzen wird alles verwendet. Die entsprechenden Stoffe werden nach exakten Vorgaben immer wieder verdünnt, oft bis – physikalisch betrachtet – kein Wirkstoff mehr enthalten ist. Die Wirkung soll nach der homöopathischen Lehre nicht über den Wirkstoff selbst, sondern über Informationen, die dieser an das Lösungsmittel abgegeben hat, ausgelöst werden.

Die Homöopathie arbeitet mit einer Vielzahl von Wirkstoffen. Dazu gehören zum Beispiel pflanzliche Bestandteile wie Samen, Blüten oder Wurzeln, aber auch tierische Substanzen wie zum Beispiel Schlangengift oder auch Metalle wie Gold oder Zink. Homöopathische Behandlungen erfolgen zum Beispiel bei Schlafstörungen, Ängsten, Kopfschmerzen, Heuschnupfen oder Entzündungen von Körperorganen.

Homöopathische Behandlungen erfreuen sich in der Bevölkerung zwar einer gewissen Beliebtheit – wissenschaftliche Belege für eine Wirkung, die über die Wirkung von Scheinpräparaten (Placebo) hinausgehen, wurden jedoch in großen Übersichtsarbeiten nicht gefunden. Die ärztliche Homöopathie ist keine Regelleistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), dennoch beteiligen sich mehr als die die Hälfte aller gesetzlichen Krankenversicherungen freiwillig an den Selektivverträgen "klassische Homöopathie". Versicherte dieser teilnehmenden Krankenkassen bekommen die Behandlungskosten für ärztliche Homöopathie voll erstattet.

Eine homöopathische Behandlung sollte ausschließlich durch erfahrene Therapeuten mit der entsprechenden Zusatz-Weiterbildung erfolgen.


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« Last Edit: September 28, 2018, 02:34:07 AM by Julian »
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