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Author Topic: Offener Brief an Minister Schnappauf  (Read 4887 times)

ama

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« on: December 25, 2006, 02:16:59 AM »

Die Damen und Herren Impfgegner geben sich mal wieder die Ehre, ihre
Unfähigkeit in aller Öffentlichkeit unter Beweis zu stellen.

Der heutige Fall: Dr. Steffen Rabe.

Besagter Dr. Steffen Rabe befand einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung
( http://www.sueddeutsche.de ) für so unträglich, daß er dieser
Süddeutschen Zeitung einen Leserbrief schreiben mußte. So hoch war der
Leidensdruck...

Es ist mir ein Vergnügen, dieses Werk einer der Koryphäen teutschen
Ärztethums ebensoöffentlich in den Orkus zu schicken...

Besagter Leserbrief befindet sich im Original bei den "Ärzten für einen
individuellen Impfentscheid", was man politisch korrekt übersetzen darf
mit "Hütet Eure Kinder vor den Lügen der Anthroposophen und Homöopathen!"

http://www.individuelle-impfentscheide.de/index.php?option=com_content
&task=view&id=24&Itemid=41

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Immun gegen Argumente

Geschrieben von Dr. Steffen Rabe  
Sonntag, 17. Dezember 2006
Unter diesem Titel erschien in der Winterbeilage "Kinderleben" der
Süddeutschen Zeitung (SZ) ein Artikel über Schutzimpfungen, der seiner
eigenen Überschrift erschreckend gerecht wird.

Einen Leserbrief an die SZ von Dr. med. Steffen Rabe finden Sie hier.

Sicher ungewollt beschreibt Christina Berndt mit dieser Überschrift den
gedanklichen Duktus ihres eigenen Artikels höchst zutreffend - dies sei
exemplarisch an nur einigen der dort veröffentlichten Behauptungen
aufgezeigt:
Impfungen gehörten zu den "sichersten Dingen, die man vom Arzt bekommen
kann" - es bleibt offen, woher diese Erkenntnis sich speist, résumiert das
in Deutschland für die Impfstoffsicherheit zuständige Paul Ehrlich
Institut doch unseren diesbezüglichen Wissensstand mit der lapidaren
Feststellung, die zu den Nebenwirkungen von Impfstoffen vorliegenden Daten
erlaubten "keine Aussage über die Häufigkeit bestimmter unerwünschter
Reaktionen" und "können also nicht die Frage beantworten, ob Impfungen
oder bestimmte Impfstoffe 'sicher' sind"{i}.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Duktus ist ein schönes Wort. Kann man herrlich angeben damit. So als
Oberlehrer. Alles alles Wissender. Als Allesbesserwissender.

Homöopathen wissen nämlich ALLES. Und ALLES BESSER.

Und erst recht Anthroposophen! SIE sind die Krone der Schöpfung. SIE sind
die höchsten Wesen auf diesem Planeten. SIE gehen mit ihrem Astralleib im
Weltenall spazieren. Und durch die Zeit. Wozu Science Fiction, wozu Perry
Rhodan, wenn es seit Rudolf Steiner die Zeitreise gibt!?

Und nun das Ganze als Arzt zum Thema Impfen... Irgendwo müssen die
Steinerschen Astralreisenden doch bleiben. Schließlich wird nicht Jeder
Parkplatzwächter oder Einkaufswagenrangierer im Supermarkt.


So fügt es sich, daß die hohe Kunst der Sprache dargeboten wird durch
fremde Wörter. Duktus ist ein schönes Wort...

Wenig schön ist dagegen der Hintergedanke beim Gebrauch dieses Worts. Die
Journalistin, Christina Berndt ihr Name (wer immer das ist), der MUSS man
ja eine gesalzene Prise Saures verpassen. Auch wenn man weder Ahnung noch
Fakten hat, aber zoffen muß es, Duktus sei Dank.


[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Betrachtet man die Qualität der Impfstoffuntersuchungen unter dem Aspekt
der heute so hoch gelobten "Evidenz basierten Medizin (EBM)" wird
ebenfalls deutlich, dass die Qualität dieser Studien oft weit hinter der
anderer Medikamente zurückbleibt, dies nicht zuletzt, da es - im Gegensatz
zu anderen Medikamentenstudien - in der Regel keinen Vergleich mit einer
ungeimpften oder mit Scheinmedikament (Plazebo) geimpften Kontrollgruppe
gibt (was wissenschaftlich unabdingbar ist) und die Mehrzahl der Studien
unverändert von den Herstellerfirmen (mit)finanziert wird.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Wer Sprache benutzt, sollte sich vergewissern, daß er nicht mehr Spuren
seiner Untaten und Unfähigkeit legt als er an Wissen auf die Waage zu
legen weiß.

Da ist zum Beispiel dieser Hebel:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
...unter dem Aspekt der heute so hoch gelobten "Evidenz basierten Medizin
(EBM)"
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Damit verrät der Schreiber seine tiefe Abneigung gegen die evidenzbasierte
Medizin.

Was erschreckend ist, denn wenn er sie nicht mag, die Evidenz (das heißt:
erprobtes Wissen), worauf basiert dann SEIN Handeln? Auf praktiziertem
Unwissen oder gar auf Märchenzauber aus der Schamanenküche?

"Einmal darfste raten..."


[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Wenn Berndt die Überzeugung, das kindliche Immunsystem reife auch an
durchgemachten Kinderkrankheiten als "pseudowissenschaftlich"
abqualifiziert, zeigt sich auch in diesem Urteil schlicht eine Ignoranz
des Standes moderner immunologischer Forschung: so stellte zum Beispiel
eine deutsche Forschergruppe - zu der nicht ohne Pikanterie auch der
Vorsitzende der Ständigen Impfkomissione (STIKO) HJ Schmitt gehörte - in
einer im letzten Jahr veröffentlichten Untersuchung fest, einer der Gründe
für die Zunahme schwerer Bronchitiden und Bronchiolitiden bei Säuglingen
und Kleinkindern sei wohl auch die Masernimpfung, da die durchgemachten
Masern offenbar eine Kreuzimmunität gegen den Haupterreger dieser
Erkrankungen (den so genannten Respiratory Syncitial Virus/RSV)
vermittelten, die Masernimpfung jedoch nicht[ii].
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Das Immunsystem reift nicht. Es wird älter. Das Immunsystem ist nämlich
nie "ausgereift". Das Immunssystem ist aktiv, solange man lebt. Es lernt
ständig dazu. Versagt es auch nur in einem Fall, stirbt man möglicherweise
sehr schnell...


Wie bei der Attacke gegen die evidenzbasierte Medizin entlarvt sich
Steffen Rabe auch hier. Er behauptet doch tatsächlich

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
das kindliche Immunsystem reife ... an durchgemachten Kinderkrankheiten
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

DAS ist nämlich die Hauptlüge der Impfgegner. Die Impfgegner WOLLEN, daß
die Kinder krank werden. Weil die Krankheiten die Kinder stark machen.
Sagen die Impfgegner.

Wäre da nicht ein klitzkleines Problem: daß die Kinder daran krepieren...

Auf den Punkt gebracht, behaupten die Impfgegner nichts anders als: der
beste Schutz gegen Masern sind Masern.

Noch präziser: der beste Schutz gegen das Sterben ist der Tod.  

Sehr krank, diese Idee. Doch SO denken die Impfgegner.

Daß bei ihrer Denke je nach Krankheit bis zur Hälfte der betroffenen
Kinder schwere Schäden durch die Krankheit davontragen, wischen die
Impfgegner einfach vom Tisch. Wie? Mit der einfachsten aller Logiken: Nur
die Überlebenden zählen.

Gelobt sei, was hart macht!


Nun die Kernaussage im Kontext:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Wenn Berndt die Überzeugung, das kindliche Immunsystem reife auch an
durchgemachten Kinderkrankheiten als "pseudowissenschaftlich"
abqualifiziert, zeigt sich auch in diesem Urteil schlicht eine Ignoranz
des Standes moderner immunologischer Forschung: ...
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Man sieht, wie vehement Steffen Rabe FÜR das Erleben der Kinderkrankheiten
eintritt, schilt er doch gegenteilige Meinungen als Ignoranz.

Ignoranz ist ebenfalls ein schönes Wort. Es gehört zum Standardrepertoir
der Impfgegner. SIE sind nämlich die Wissenden...


Ja, Steffen Rabe WEISS. Und Christina Berndt weiß NICHT. Sie ist
kurzsichtig. Und sie ist unkritisch. Kann man lesen:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Auch sonst macht sich die Autorin die kurzsichtige Perspektive von
Impfstoffherstellern und STIKO unkritisch zu eigen: ...
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Ohne jede Tatsache zu nennen, verpaßt Steffen Rabe der Christina Berndt
eine Breitseite. Und DANN, im zweiten Teil der Aussage, macht er einen
Schleuderkurs, bei dem man nicht weiß, wer was sagt und welche Meinung
Steffen Rabe vertritt:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Auch sonst macht sich die Autorin die kurzsichtige Perspektive von
Impfstoffherstellern und STIKO unkritisch zu eigen: warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion. Nur Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung
schützt vor diesen Gefahren und eine Impfung (gegen Hepatitis B), die den
Jugendlichen suggeriert, safer sex sei jetzt, da sie ja geimpft sind,
nicht mehr so wichtig, kann sich leicht zum Gesundheitsrisiko entwickeln.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Sollte die STIKO etwa GEGEN die Hepatitis-B-Impfung sein? Das ist nicht
anzunehmen.

Wenn das so ist, wer macht dann die Abwägung Hepatitis auf der einen Seite
und HIV auf der anderen Seite?


In der Website des RKI gibt es die Impfempfehlungen der Ständigen
Impfkommission (STIKO):

http://www.rki.de/cln_006/nn_226862/DE/Content/Infekt/Impfen/STIKO__Empfehlungen/
Aktuelles/aktuelles__node.html__nnn=true

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Impfkalender 2006
Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene
(Tabelle 1) ist Teil der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission
(STIKO). Der Impfkalender gibt einen raschen Überblick der Impfungen zum
Schutz vor Diphtherie (D/d), Pertussis (aP/ap), Tetanus (T), Haemophilus
influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B (HB), Poliomyelitis (IPV),
Pneumokokken, Meningokokken, Masern, Mumps und Röteln (MMR) sowie gegen
Varizellen und für Erwachsene zusätzlich gegen Influenza.
Erscheinungsdatum: 31.07.2006pdf (62 KB)
[LINK:
http://www.rki.de/cln_006/nn_975940/DE/Content/Infekt/Impfen/STIKO__Empfehlungen/
Aktuelles/Impfkalender,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Impfkalender]
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Weil es einem der vielen Saboteure im RKI in seiner unermeßlichen Güte
gefiel, dieses Papier so zu verhunzen, daß man es nicht lesen kann,
verbriet er es in einer PDF-Datei. Doch damit nicht genug. Er blockiert
auch die cut+paste-Funktion:



http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Impfkalender/RKI-Sabotage.jpg


Deswegen habe ich die Seite als JPG geschossen:



http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Impfkalender/stikoimp.jpg


Klarer Fall: Die STIKO empfiehlt eine gründliche Impfung gegen Hepatitis
B, notfalls sogar gleich nach der Geburt.

Warum tut die STIKO das? Weil es die Kinder schützt. Nicht nur vor
Hepatitis B, sondern auch, wie sich gezeigt hat, vor Krebs.
 
Aber Steffen Rabe gefällt das nicht. Er räsoniert:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
...warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Warum Säuglinge impfen? Um sie zu schützen, selbstverständlich!

Wie kann ein Arzt bloß so eine dumme Frage stellen...!? Noch dazu einer,
der sich als Experte für das Impfen aufspielt.

Warum überhaupt gegen Hepatitis B impfen, wenn diese Impfung nicht gegen
HIV hilft?
 
Eine verquere Frage. Eine Frage, so dumm, daß es die Sau graust. Also eine
typische Frage der Impfgegner. Die pöbeln nämlich andauernd, daß die
FSME-Impfung nicht gegen Borreliose hilft.

Aber es sagt doch auch niemand, daß die FMSE-Impfung gegen Borreliose
hilft. Das tun nicht mal die Impfstoffhersteller, scheinheilig, wie die
sonst sind. Die Impfstoffhersteller schüren die Angst vor den Zecken, aber
so eine krasse Lüge wie "Die FSME-Impfung hilft gegen Borreliose", nein,
das sagen sie nicht.

Aber zurück zu Steffen Rabe, der schreibt:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
...warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Ja, WARUM gegen Hepatitis B impfen, wenn es später HIV geben kann?

Vielleicht, damit die Kinder keine Hepatitis B kriegen? Das erscheint mir
ein durchaus einleuchtendes Argument zu sein.

Wozu impft man denn überhaupt? Doch, um vor einer Krankheit zu schützen.

Aber Steffen Rabes verknotete Logik lautet:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
...warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

WARUM vor Hepatitis B impfen?

Antwort: Weil es Hepatitis B gibt!

Nicht jeder bekommt HIV. Aber das heißt doch nicht, daß jemand, der kein
HIV bekommt, nicht andere Krankheiten kriegen kann.

Es ist doch ein GESAMTRISIKO durch ALLE vorhandenen Krankheiten.

Es gibt kein Auswahlmenue nach Laune des Chefs. Es gibt keine Garantie,
später HIV zu kriegen.

Aber Steffen Rabes Logik lautet:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
...warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Wenn jemand so kraus denkt, wie konnte der eigentlich Arzt werden???

Aber es kommt ja noch viel schlimmer. Steffen Rabe behauptet nämlich:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Auch sonst macht sich die Autorin die kurzsichtige Perspektive von
Impfstoffherstellern und STIKO unkritisch zu eigen: warum Säuglinge gegen
Hepatitis B impfen, wenn sie als Jugendliche beim ungeschützten
Geschlechtsverkehr durch HIV Risiken ausgesetzt sind, gegen die keine
Impfung sie feit und die unvergleichlich viel größer sind, als die einer
Hepatitis-Infektion. Nur Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung
schützt vor diesen Gefahren
und eine Impfung (gegen Hepatitis B), die den
Jugendlichen suggeriert, safer sex sei jetzt, da sie ja geimpft sind,
nicht mehr so wichtig, kann sich leicht zum Gesundheitsrisiko entwickeln.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Aufklärung schützt? Wie zum Teufel schützt Aufklärung ein kleines Kind!?

Man WEISS doch gar nicht, wer alles Hepatitis B hat. Die Geschichte, das
sich nur Leute aus den Riskikogruppen impfen lassen sollten (falls
überhaupt), ist eine Lüge, denn drei Viertel aller Erkrankungen mit
Hepatitis B sind NICHT in den Risikogruppen.


Aber es kommt noch VIEL, VIEL schlimmer. Steffen Rabe behauptet nämlich:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Nur Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung
schützt vor diesen Gefahren und eine Impfung (gegen Hepatitis B), die den
Jugendlichen suggeriert, safer sex sei jetzt, da sie ja geimpft sind,
nicht mehr so wichtig, kann sich leicht zum Gesundheitsrisiko entwickeln.

--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Was zum Teufel hat denn eine Impfung im Säuglingsalter mit SEX zun tun!?

Diese Impfung schützt das Kind ab dem Zeitpunkt der Impfung.

So früh wie nur möglich impfen, das ist die PFLICHT der Ärzte.

Diese Pflicht lächerlich zu machen, so wie Steffen Rabe es hier tut, indem
er eine Impfung eines gerade geborenen oder nur wenige Monate alten
Säuglings mit ungezügeltem Sex in Verbindung bringt, das ist dreist, das
ist dumm, und das ist über alle Maßen unverschämt.

Und es kommt noch schlimmer...:

[*QUOTE*]
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Nur Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung
schützt vor diesen Gefahren und eine Impfung (gegen Hepatitis B), die den
Jugendlichen suggeriert, safer sex sei jetzt, da sie ja geimpft sind,
nicht mehr so wichtig, kann sich leicht zum Gesundheitsrisiko entwickeln.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

Die Impfung gegen Hepatitis B entwickelt sich zum Gesundheitsrisiko!?

Wie krank muß man eigentlich im Vakuum sein, um so eine gottverdammte Lüge
von sich zu geben!?

Der hochgeschätzte Herr Schnappauf sollte seinem Kollegen Innenminister in
das Sitzflächenkonstrukt treten wegen der Bioterroristen im Freistaat
Bayern.

Aber kräftig, Herr Schnappauf!!!


Der Schluß von Steffen Rabes Leserbrief ist Hetze gegen die
Süddeutsche Zeitung und vor allem gegen die STIKO:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Ein in dieser Weise die Hochglanzbroschüren der Impfstoffhersteller
lediglich paraphrasiender Artikel hilft den von der Autorin erwähnten
Eltern aus dem von ihr eingangs geschilderten Dilemma nicht einen
Millimeter heraus - er vertut die Chance, als Beilage einer der
renommiertesten deutschen Tageszeitungen, den Finger wirklich auf die
Dinge zu legen, die hier Abhilfe brächten: die Forderung nach einer
industrieunabhängigen Forschung über die Sicherheit von Impfstoffen, nach
Untersuchungen über die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen von
Impfprogrammen und - nicht zuletzt - nach einer STIKO, deren Mitglieder
nicht, wie zur Zeit der Fall, in der überwiegenden Mehrzahl mittelbare
oder unmittelbare Verflechtungen zur impfstoffherstellenden
Pharmaindustrie unterhalten[iii].
Keller-Stanislawski, B. bundesgesundheitsblatt 2004. 47: 1151-1164
[ii] WEIGL, JAI. Klin Padiatr 2005; 217: 259-267
[iii] www.individuelle-impfentscheidung.de
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Warum gibt es nicht endlich einen Ärztekontrolldienst!?

Herr Minister Schnappauf, es gibt nicht nur Gammelfleisch, es gibt auch
... Ärzte! Die sind nicht minder widerlich. Und sie stellen eine Gefahr
für Leib und Leben der Einwohner des Freistaats Bayern dar.
.
« Last Edit: November 11, 2010, 12:38:05 PM by ama »
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besucher

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #1 on: December 25, 2006, 07:10:06 AM »

Ich habe mir mal die einen Quelle angeschaut:

http://www.rki.de/cln_006/nn_225888/SharedDocs/Publikationen/DE/2004/K/Keller-Stanislawski__B,templateId=render,layoutVariant=StandardMitAbstract.html

Im Zeitraum vom 1.1.2001–31.12.2003 wurden dem PEI insgesamt 941 Verdachtsfälle von Impfkomplikationen über die Gesundheitsämter berichtet. Im gleichen Zeitraum wurden von Seiten der pharmazeutischen Unternehmer und den Arzneimittelkommissionen der deutschen Ärzteschaft bzw. der Apotheker unabhängig davon zusätzlich 2388 Meldungen über den Verdacht einer Nebenwirkung nach einer Impfung gemeldet, sodass im Bereich der Meldungen nach dem IfSG von einer Dunkelzifferrate ausgegangen werden muss.

68,0% der IfSG-Meldungen waren im Vergleich zu 70,8% der Meldungen aus anderen Quellen schwerwiegend.

Zahlenmäßig waren bei den Meldungen nach IfSG am häufigsten Erwachsene bis 59 Jahre (33,8% der Meldungen) betroffen, gefolgt von Kleinkindern (25,4%), Säuglingen (16,9%), Erwachsenen über 60 Jahre (11,3%), Schulkindern (8,9%) und Jugendlichen (1,9%). Bei 1,8% der Meldungen fehlte eine Altersangabe.

Der Zusammenhang zwischen Impfung und der mutmaßlichen Impfreaktion wurde vom PEI bei 0,2% der IfSG-Meldungen als gesichert, bei 41,9% als wahrscheinlich, bei 27,5% als möglich und bei 6,6% als unwahrscheinlich bewertet. In 11,9% der Fälle war eine wissenschaftliche Bewertung auf Basis der vorliegenden Daten nicht möglich, in 11,8% stehen weitere Informationen, die zur Bewertung notwendig sind, noch aus.
Mir kommt das nicht so wenig vor. Haben Sie nähere Informationen, um welche Art von Komplikationen es sich dabei handelt und bei welchen Impfungen sie auftreten? Würde mich interessieren.
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ama

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #2 on: December 25, 2006, 01:18:17 PM »

>Mir kommt das nicht so wenig vor. Haben Sie nähere Informationen, um
>welche Art von Komplikationen es sich dabei handelt und bei welchen
>Impfungen sie auftreten? Würde mich interessieren.


Es ist eine Aufsummierung über alles. Da fallen harmlose Impfungen ebenso rein wie solche mit höherem Risiko.

Die Impfungen gegen Tollwut und FSME sind bekannterweise nicht harmlos und werden deswegen auch nur dann gegeben, wenn es wirklich notwendig ist.

Man müßte deswegen wissen, wie sich das auf die Impfungen verteilt. UND man müßte zusätzlich wissen, wieviele dieser Impfungen es in dieser Zeit gegeben hat.


Bei den mehr als 700.000 Geburten pro Jahr werden in den ersten Lebensjahren viele Impfungen gegeben; es sind Millionen.

Verglichen mit dieser großen Zahl ist die Zahl der Schadensfälle gering.

Angenommen, es sind nicht 941 sondern sogar 1000 Fälle in den Jahren 2001, 2002 und 2003. Dagegen stehen bei Masern OHNE Impfung für JEDES der drei Jahre mehrere Hundert TOTE.


Anderes Beispiel: Hepatitis B. Dazu gibt es einen Text der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie:

http://www.swiss-paediatrics.org/parents/hepatite/index-ge.htm
[*QUOTE*]
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Hepatitis B

Ursachen, Folgen und Prävention
Hepatitis - was ist das?

Hepatitis bedeutet Leberentzündung. Eine Leberentzündung
wird entweder durch Giftstoffe oder - wie in den meisten
Fällen - durch Viren verursacht. Nachdem Viren die Leber auf
dem Blutweg erreicht haben, nisten sie sich in den Leberzellen
ein und vermehren sich dort. Das körperliche Abwehrsystem
versucht, die Viren unschädlich zu machen, indem es die
befallenen Leberzellen abtötet. Dabei entsteht in der Leber
eine Entzündung.

Das bekannteste Krankheitszeichen einer akuten
Leberentzündung ist die sogenannte Gelbsucht. Die Haut und
die Augen werden gelb, der Urin braun, der Stuhl dagegen
auffallend hell. Häufig treten diese Symptome aber gar nicht
in Erscheinung, so dass die richtige Diagnose nicht gestellt wird
und die Betroffenen oft selbst nicht wissen, dass sie an einer
akuten Hepatitis B leiden. Bisher wurden insgesamt fünf
Viren entdeckt, die eine gezielte Infektion und Entzündung
der Leber bewirken. Diese Hepatitisviren unterscheiden sich in
ihren Eigenschaften. Was den Anstekkungsweg und die
Gefährlichkeit der Viren betrifft, bestehen grosse
Unterschiede. Die verschiedenen Hepatitisviren, die nach
derzeitigem Wissensstand nur bei Menschen vorkommen, werden durch
einen Buchstaben (A, B, C, D, E) genauer bezeichnet. Die
verschiedenen Formen der Leberentzündung (Hepatitisformen)
werden mit den gleichen Buchstaben wie die verantwortlichen
Erregerviren gekennzeichnet.
 
Welche Viren verursachen eine Hepatitis?

Formen ohne chronischen Verlauf

Die beiden Hepatitisviren A und E verursachen akute
Leberentzündungen, die in der Regel innert 6 Monaten wieder
abheilen. Todesfälle sind selten, sie betreffen vor allem
Erwachsene ab 40 Jahren und bei Hepatitis E auch Schwangere.

Die Viren gelangen durch Trinkwasser oder Nahrungsmittel, die mit
Kotspuren verunreinigt sind, in den Körper. In mehr als 40%
der Hepatitis-A-Fälle infizieren sich die Betroffenen auf
Reisen in Ländern mit mangelhaften hygienischen
Verhältnissen (z. B. Osteuropa, Asien, Ozeanien, Afrika,
Mittel- und Südamerika). In der Schweiz ist das
Ansteckungsrisiko gering. Hepatitis E ist selten, Ansteckungen
erfolgen fast ausschliesslich im Ausland.
Formen mit chronischem Verlauf

Die Hepatitisviren B, C und D können im Anschluss an die
akute Hepatitis eine chronische Leberentzündung bewirken.
Dabei wird die Leber mit der Zeit immer stärker
zerstört; sie schrumpft allmählich, und es bildet sich
eine Leberzirrhose, manchmal entsteht zudem ein Leberzellkrebs.

Mit gewissen Medikamenten können bei einem Teil der Personen
mit chronischer Hepatitis B, C oder D Behandlungserfolge erzielt
werden. Im schlimmsten Fall kann - sofern ein Spenderorgan
gefunden wird - nur eine Lebertransplantation den tödlichen
Verlauf der Krankheit verhindern. Die Hepatitisviren B, C und D
werden alle durch Blut-zu-Blut-Kontakte übertragen. Zur
Ansteckung genügt bereits eine sehr kleine Blutmenge, die
direkt mit dem Blutkreislauf in Berührung kommt.

Hepatitis-B-Viren sind besonders ansteckend und werden auch mit
anderen Körperflüssigkeiten übertragen,
häufig z. B. durch ungeschützten Sexualverkehr, weil
die Viren auch in der Sperma- und Scheidenflüssigkeit zu
finden sind. Ist eine Mutter mit Hepatitis-B-Viren infiziert
(chronische Trägerin), muss ebenfalls damit gerechnet
werden, dass ihr Neugeborenes angesteckt wird.

Die akute Hepatitis C geht bei vier von fünf Infizierten in
eine chronische Leberentzündung über. Dabei werden die
Betroffenen in der Regel erst nach vielen Jahren, wenn die Leber
bereits schrumpft (Leberzirrhose), auf ihre Leberentzündung
aufmerksam.

Das Hepatitis-D-Virus kommt in der Schweiz selten vor. Es kann
sich in der Leber nur dann vermehren, wenn diese gleichzeitig mit
Hepatitis-B-Viren infiziert ist.
 
Andere

Ein ursprünglich als Hepatitis-F-Virus bezeichneter Erreger
wurde 1994 im Stuhl eines Franzosen entdeckt. Dieses Virus wird
heute jedoch nicht mehr zu den Hepatitisviren gezählt. Den
Buchstaben G erhielt eine Gruppe von drei Viren. Nur eines davon
ist für den Menschen ansteckend, verursacht aber keine
Krankheitszeichen.
 
[...]


Hepatitis B in der Schweiz: immer noch zu häufig


Mit dem Hepatitis-B-Virus stecken sich in der Schweiz jedes Jahr
zahlreiche Menschen an, obschon seit vielen Jahren eine
hochwirksame Schutzimpfung zur Verfügung steht. Zwischen 1989 und
1994 wurden dem Bundesamt für Gesundheit jährlich jeweils rund
450 akute Hepatitis-B-Erkrankungen gemeldet.

Seit 1995 hat die Zahl der offiziell gemeldeten
Hepatitis-B-Erkrankungen abgenommen (1995: 354 Fälle, 1996: rund
200 Fälle), was vor allem auf die Verminderung von
Hepatitis-B-Meldungen bei Drogenkonsumenten zurückzuführen ist -  
unter anderem eine Folge der in der Schweiz unternommenen
Bemühungen zur Eindämmung der AIDS-Epidemie (z. B. Abgabe
sauberer Spritzen, Präservativ-Empfehlungen).

Da erfahrungsgemäss nicht jede Infektion gemeldet wird und nur
jede dritte infizierte Person bei sich Krankheitszeichen bemerkt,
die dann vom Arzt als Symptome einer Leberentzündung erkannt
werden, beträgt die Gesamtzahl aller Ansteckungen ein Vielfaches
der offiziell erfassten Fälle - Schätzungen sprechen von 2000 bis
3000 Neuinfektionen pro Jahr.

Das Ansteckungsrisiko ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
am grössten. 80% aller Ansteckungen betreffen Personen zwischen
15 und 40 Jahren. In der Schweiz wird bei allen schwangeren
Frauen mittels Bluttests abgeklärt, ob sie Virusträgerinnen sind.
Alle Neugeborenen von Virusträgerinnen erhalten kurz nach der
Geburt eine Impfung sowie ein Anti-Hepatitis-B-Serum als
Sofortschutz.

In der dritten Welt ist die Situation ganz anders. Dort spielt
die Übertragung des Hepatitis-B-Virus während der Geburt und
unter Kindern zahlenmässig die grösste Rolle. Akute
Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa
200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10
Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion.

Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt,
wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern
sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es
schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr
als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens
weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von
ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So
erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch
fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine
Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten
Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen
haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und
zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million
Todesfälle zur Folge.


Welche Ansteckungswege sind bekannt?

Das Hepatitis-B-Virus wird mit allen Körperflüssigkeiten
übertragen, besonders häufig beim Geschlechtsverkehr und durch
Blut-zu-Blut-Kontakte. Generell gilt Hepatitis B als äusserst
ansteckende Infektionskrankheit.

Auffallend ist, dass sich ein Teil der mit dem
Hepatitis-B-Virus infizierten Personen zur Zeit der Ansteckung
nicht risikoreich verhalten hat. Eine Ansteckung kommt also
längst nicht nur in sogenannten "Risikogruppen" vor.

Häufigste Ansteckungswege:

* Geschlechtsverkehr mit einer Partnerin oder einem Partner,
  die/der mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert ist

* Drogenkonsum mit unsterilen Injektionsnadeln und Spritzen

* Bei der Geburt, wenn die Mutter Virusträgerin ist

* Enger Körperkontakt mit einer infizierten Person
  (z. B. Person im gleichen Haushalt, Institutionen für
  Kleinkinder und geistig Behinderte)

Weitere mögliche Ansteckungswege:

* Tätowierungen und Piercings mit unsterilen Utensilien

* Bei Medizinalpersonen: versehentlicher Nadelstich mit
  gebrauchter Nadel oder Schnittverletzungen mit
  gebrauchtem Skalpell; Spritzer von Körperflüssigkeiten
  auf Schleimhäute und Hautverletzungen

* Gebrauch der Zahnbürste oder des Rasierapparates einer
  infizierten Person


Nur ein sehr geringes Ansteckungsrisiko besteht:

* an der künstlichen Niere bei der Blutwäsche (Dialyse)

* bei Bluttransfusionen und bei der Behandlung mit Blutprodukten,
  z. B. für Bluter (gespendetes Blut wird regelmässig auf
  Hepatitis-B-Viren getestet)

Kein Ansteckungsrisiko besteht:

* wenn ein Blutspritzer eines Virusträgers auf die unversehrte
  Haut gelangt (das Hepatitis-B-Virus kann durch die intakte Haut
  nicht in den Körper eindringen)

* beim Essen oder beim Trinken (diese Übertragungsart ist bei der
  Infektion mit Hepatitisviren A und E entscheidend)


Welches sind die Krankheitszeichen der Hepatitis B?

Oft verläuft eine akute Hepatitis B ohne jegliche
Krankheitszeichen, oder es treten nur grippeartige Symptome in
Erscheinung (Appetitlosigkeit und Bauchbeschwerden, Übelkeit,
Erbrechen, Müdigkeit, Fieber). Die Krankheit kann aber auch akut
lebensbedrohlich sein und monatelang anhalten.

Nur eine von drei angesteckten Personen bemerkt deutliche
Krankheitszeichen der akuten Leberentzündung: Gelbsucht mit
Gelbfärbung von Haut und Augen, braunem Urin und hellem Stuhl.

Wenn das körpereigene Abwehrsystem erfolgreich ist, heilt die
Hepatitis aus, und die Leber wird wieder völlig gesund. Nach der
Ausheilung bleibt ein lebenslanger Schutz vor erneuter Ansteckung
zurück. Mit einem Bluttest kann der Arzt die neu gebildeten
Abwehrstoffe nachweisen, die fortan für den Ansteckungsschutz
verantwortlich sind.

Bei fast jeder zehnten Person heilt die akute Hepatitis B nicht
aus, sondern wird zur chronischen Infektion. Noch häufiger sind
chronische Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern. 80% aller
chronisch infizierten Personen fühlen sich gesund, obschon ihre
Leber Entzündungszeichen aufweist und sie als Virusträger
jederzeit andere, oft im eigenen Haushalt lebende Personen
anstecken können.

Bei jeder vierten chronisch infizierten Person geht jahrelang ein
starker Entzündungsprozess in der Leber weiter. Die
Krankheitszeichen der chronischen Leberentzündung sind oft
vieldeutig: Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Müdigkeit. Um die
richtige Diagnose zu stellen, muss der Arzt Bluttests durchführen
und mit einer Nadel eine kleine Gewebeprobe aus der Leber
entnehmen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zur Behandlung der akuten Hepatitis stehen keine Medikamente zur
Verfügung, welche die Heilungschancen verbessern. Die Wirksamkeit
von sogenannten Leberschutzpräparaten ist nicht nachgewiesen. Das
bedeutet, dass die erkrankte Person abwarten muss, ob das
Abwehrsystem des Körpers die Viren aus eigener Kraft zu
beseitigen vermag. Bis dahin bleiben die Körperflüssigkeiten
(Blut, Sperma- oder Scheidenflüssigkeit, Speichel) ansteckend.

Im Falle einer chronischen Hepatitis B kann eine Therapie mit
Interferon alfa durchgeführt werden, falls sich das Virus
vermehrt und die Leberwerte (die sog. "Transaminasen") erhöht
sind. Interferone sind körpereigene Substanzen, die eine
Stimulierung des Abwehrsystems bewirken. Sie helfen dem Körper,
die Virusinfektion zu bekämpfen.

Eine Interferontherapie kann mit Nebenwirkungen einhergehen. Zu
Beginn treten bei den meisten Patienten grippeähnliche
Nebenwirkungen auf, die jedoch innerhalb von einigen Tagen wieder
abklingen. Die Therapie dauert vier Monate und wird im Rahmen der
obligatorischen Grundversicherung von den Krankenkassen
übernommen. Bei 30 bis 40% der Patientinnen und Patienten wird
die Vermehrung des Virus gestoppt, die Entzündung der Leber
klingt ab. Bei diesen Patienten lässt sich nach heutigem
Wissensstand ein Fortschreiten der Lebererkrankung verhindern.
Zur Zeit wird untersucht, ob die Therapie durch Kombination mit
antiviralen Medikamenten weiter verbessert werden kann.

Mit Impfen wirksam vorbeugen

Da es derzeit noch keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten bei
einer akuten Infektion mit Hepatitis-B-Viren gibt, kommt der
Hepatitis-B-Impfung als zuverlässige Möglichkeit der Vorbeugung
um so grössere Bedeutung zu. Seit 1981 steht die hochwirksame
Impfung gegen Hepatitis B zur Verfügung. Nach dreimaliger
Einspritzung des Impfstoffs sind 98% der Geimpften geschützt. Bei
über 90% der Geimpften dauert der Schutz mindestens zehn Jahre,
möglicherweise sogar zeitlebens.

Wie wirkt der Impfstoff?

Auch ohne Verwendung lebender Viren ist es möglich, das
körpereigene Abwehrsystem zur Herstellung von Schutzstoffen zu
bewegen. Diese Schutzstoffe heissen Antikörper und schützen vor
der Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus. Die schützenden
Antikörper bilden sich im Körper, wenn als Impfstoff das
sogenannte "Hepatitis-B-Oberflächenantigen" eingespritzt wird,
das in der Hülle des Hepatitis-B-Virus vorkommt. Früher wurde die
Hüllensubstanz aus virushaltigem menschlichem Blut entnommen,
seit über zehn Jahren wird sie jedoch gentechnologisch aus
Bierhefe gewonnen. Diese Herstellungsmethode schliesst die Gefahr
aus, dass bei der Impfung unbeabsichtigt eine Ansteckung mit
einem Krankheitserreger stattfinden könnte.

Wie läuft die Impfung ab?

Die Impfung gegen Hepatitis B kann in jeder Arztpraxis
durchgeführt werden. Für einen ausreichenden Schutz werden drei
Impfungen innerhalb von sechs Monaten empfohlen. Bei Erwachsenen
wird mittels einer Spritze in den Oberarmmuskel, bei Kleinkindern
am Oberschenkel geimpft. Das Gesäss ist für die Impfung nicht
geeignet, weil der Impfstoff im Fettgewebe unwirksam ist. Bei
Personen mit speziell hohem Ansteckungsrisiko kann der Arzt den
Impferfolg mit einem Bluttest nachkontrollieren. Verursacht die
Impfung auch Nebenwirkungen?

In der Schweiz sind derzeit vier Impfstoffe gegen Hepatitis B
erhältlich - drei Einzelimpfstoffe und ein Impfstoff, der
gleichzeitig auch gegen Hepatitis A schützt.

Als harmlose Impfreaktionen kommen bei etwa einer von zehn
geimpften Personen kurzdauernde Erscheinungen an der
Einstichstelle vor, z. B. Schmerzen, Rötungen, Wärmegefühl,
Schwellungen. Allgemeinreaktionen im Körper (z. B. Fieber,
Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautausschlag) sind selten. Äusserst
selten (etwa einmal auf 600000 Impfspritzen) sind extreme
allergische Reaktionen bei Personen, die auf einen Inhaltsstoff
des Impfpräparates über- empfindlich reagieren. Solche
Reaktionen, die bei allen Spritzen möglich sind, erfordern eine
sofortige Behandlung durch den Arzt (z. B. mit dem Gegenmittel
Adrenalin).

Weltweit wurden bereits mehr als 550 Millionen Personen gegen
Hepatitis B geimpft. Dabei sind keine anderen schwerwiegenden
Nebenerscheinungen aufgetreten, die auf die Impfung zurückgeführt
werden konnten. Die Impfung kann also als sehr gut verträglich
bezeichnet werden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die
Impfung nur gegen Hepatitis B schützt. Andere Krankheiten können
jederzeit auftreten, wie bei ungeimpften Personen auch.
 

Wer sollte sich impfen lassen?

Für folgende Personen empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis B:

1. Alle Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren
   Jugendliche sollten wenn möglich geschützt werden, bevor sie
   das Alter mit dem höchsten Ansteckungsrisiko erreichen
   (höchstes Ansteckungsrisiko zwischen 15 und 35 Jahren).
   Kinder können in jedem Alter geimpft werden.

2. Besonders gefährdete Kinder und Erwachsene

   * Personen, die mit Patienten oder mit
   * Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen
     (Berufe im Bereich der Medizin, der Zahnmedizin und der Pflege)

   * Personen, die mit Hepatitis-B-Virusträgern im gleichen
     Haushalt leben

   * Geistig Behinderte und ihre Betreuer in entsprechenden
     Institutionen

   * Drogenkonsumenten

   * Sozialarbeiter, Polizei- und Gefängnis-personal mit häufigem
     Kontakt zu Drogenkonsumenten

   * Personen mit wechselnden Sexualpartnern

   * Prostituierte

   * Personen, die mit der künstlichen Niere behandelt werden
     (Hämodialyse)

   * Hämophiliekranke

   * Reisende in Länder mit grosser Verbreitung des Hepatitis-B-Virus.
     Hepatitis B ist besonders häufig in Afrika, Asien und
     Ozeanien, weiter auch in Osteuropa, im Mittelmeergebiet und in
     Südamerika.
     Reisende sollten sich vor allem impfen lassen, wenn enger
     Kontakt zur Bevölkerung gesucht wird (z. B. Arbeit im
     Gesundheitswesen, sexuelle Kontakte, Entwicklungshilfeprojekte),
     bei Freizeitaktivitäten mit Verletzungsgefahr oder wenn
     längere oder wiederholte Aufenthalte in diesen Ländern
     geplant sind.

   * Personen aus diesen Ländern, die sich in der Schweiz aufhalten

   * Neugeborene, deren Mütter Hepatitis-B-Virusträgerinnen sind
     (zusätzlich zur Impfung erhalten diese Neugeborenen ein
     Anti-Hepatitis-B-Serum zum Sofortschutz)

Haben Sie Fragen?

Frage: Besteht Ansteckungsgefahr, wenn ein Familienmitglied an
Hepatitis B leidet?
Antwort: Ja, es besteht eine erhebliche Ansteckungsgefahr. Diese
wird um so grösser, je enger der Körperkontakt ist. Die anderen
Familienmitglieder sollten sich auf jeden Fall gegen Hepatitis B
impfen lassen.

Frage: Schützt die Impfung auch gegen AIDS?
Antwort: Nein, gegen AIDS gibt es noch keine Impfungen. Deshalb
ist es wichtig, jede Verletzung mit gebrauchten Spritzen zu
vermeiden und beim Geschlechtsverkehr Präservative zu verwenden.

Frage: Wann sollte man sich nicht gegen Hepatitis B impfen lassen?
Antwort: Alle gesunden Personen können sich impfen lassen.
Während der Schwangerschaft oder bei chronischen Krankheiten
sollten Sie sich hingegen von Ihrem Arzt beraten lassen.

Frage: Bemerken alle Träger von Hepatitis-B-Viren, dass sie diese
Krankheit haben?
Antwort: Nein, viele akute und chronische Träger wissen nicht,
dass sie das Virus in sich tragen und andere Personen anstecken
können. Nur ein Bluttest erlaubt eine sichere Diagnose.

Frage: Wie lange dauert es nach der Ansteckung, bis erste
Krankheitszeichen auftreten?
Antwort: Symptome einer akuten Hepatitis B treten zwischen sechs
Wochen und einigen Monaten nach der Ansteckung auf. Es kommt aber
häufig vor, dass sich gar keine Krankheitszeichen feststellen
lassen und die Krankheit erst bemerkt wird, wenn Jahre später die
Komplikationen der chronischen Hepatitis B eintreten
(Leberzirrhose, ev. Leberkrebs).

Schweizerische Hepatitis-Informationsstelle
Hochstrasse 113
4018 Basel
Telefon 061 331 90 80
Telefax 061 331 90 21


Herausgeber:
   Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie
   Sekretariat
   Abt. für Spitalhygiene
   Kantonsspital Basel
   Petersgraben 4
   4031 Basel

   Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
   Sekretariat
   Postfach
   3000 Bern 25
   http://www.swiss-paediatrics.org
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Zum Punkt Todesfälle gibt es ZWEI Angaben:

ERSTENS:

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Akute
Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa
200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10
Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]

ZWEITENS:
[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt,
wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern
sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es
schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr
als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens
weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von
ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So
erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch
fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine
Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten
Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen
haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und
zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million
Todesfälle zur Folge.
--------------------------------------------------------------------------
[*/QUOTE*]


Todesfälle durch AKUTE Hepatitis-B-Erkrankungen: 6 - 10 pro Jahr.
ZUSÄTZLICH Todesfälle SPÄTER durch Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und Leberkrebs: 40 bis 80 pro Jahr.
Gesamt also pro Jahr: 46 - 90 Tote.

Starke Impfreaktionen in Form von "allergischen Reaktionen bei Personen, die auf einen Inhaltsstoff des Impfpräparates
über- empfindlich reagieren" sind äusserst selten (etwa einmal auf 600.000 Impfspritzen) [siehe obige Quelle bei den Schweizer Kinderärzten].

Da für eine Immunisierung 3 Spritzen notwendig sind, gibt es einen solchen Fall 1x bei 200.000 Personen. Für die oben genannte Zahl von 85.000 Kindern pro Jahrgang für die Schweiz wäre dies 1x in 2,35 Jahren.

In diesem Zeitraum von 2,35 Jahren gibt es statistisch 108 - 211 Tote.

Code: [Select]
in 2,35 Jahren
   [bei Impfung]                       [bei unzureichender Impfung]
   -------------------------------------------------------------------
   1 zwar gefährlichen,                REAL 108 - 211 Tote
   aber nicht unbedingt
   tödlichen Ernstfall
(Diesen Teil habe ich kopiert aus http://www.ariplex.com/ama/ama_im20.htm )

Das Impfen hat durchaus Nebenwirkungen und ist nicht VÖLLIG harmlos. Aber die Wahrscheinlichkeit eines Schadens durch Impfen ist weitaus geringer als die eines Schadens durch die jeweilige Krankheit.


All läßt sich ohne weiteres klar verständlich darlegen. Aber dazu ist man im RKI schlicht und ergreifend zu dämlich. Die sind da sogar so saudumm, daß sie Hinweise auf Fehler in ihrer Darstellung ignorieren:
http://www.ariplex.com/ama/ama_im19.htm

Ich würde das nicht so knallhart sagen, wenn es dabei nicht um das Leben von Kindern ginge, die durch diese unglaubliche Faulheit und Dämlichkeit des RKI sterben.
.
« Last Edit: December 25, 2006, 01:21:24 PM by ama »
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besucher

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #3 on: December 25, 2006, 03:38:50 PM »

ama postete
All läßt sich ohne weiteres klar verständlich darlegen. Aber dazu ist man im RKI schlicht und ergreifend zu dämlich. Die sind da sogar so saudumm, daß sie Hinweise auf Fehler in ihrer Darstellung ignorieren:
http://www.ariplex.com/ama/ama_im19.htm
Leider werden da auch keine Quellen angegeben , potentielle Leser wird das nicht überzeugen. Ich habe mal gesucht, vielleicht liest Hr. Deckers ja mit:

(Nun stellt sich die Frage, wer recht hat, das CDC oder das RKI)

http://www.cdc.gov/nip/publications/surv-manual/chpt06_measles.pdf
However, measles can result in residual neurological impairment from encephalitis in approximately 5–10 cases per 10,000 reported cases and in death in approximately 1–3 cases per 1,000 reported cases. Pneumonia complicates 6% of measles in the United States, and 19% of cases are hospitalized.
http://www.cdc.gov/nip/diseases/measles/vac-chart.htm
Complications

Diarrhea, ear infections, pneumonia, encephalitis, seizures, and death

Approximately 20% of reported measles cases experience one or more complications. These complications are more common among children under 5 years of age and adults over 20 years old.

Measles causes ear infections in nearly one out of every 10 children who get it. As many as one out of 20 children with measles gets pneumonia, and about one child in every 1,000 who get measles will develop encephalitis. (This is an inflammation of the brain that can lead to convulsions, and can leave your child deaf or mentally retarded.) For every 1,000 children who get measles, one or two will die from it. Measles can also make a pregnant woman have a miscarriage, give birth prematurely, or have a low-birth-weight baby.

In developing countries, where malnutrition and vitamin A deficiency are prevalent, measles has been known to kill as many as one out of four people. It is the leading cause of blindness among African children. Measles kills almost 1 million children in the world each year.
[Link repariert, ama]
« Last Edit: April 25, 2008, 12:50:56 PM by ama »
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ama

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #4 on: December 25, 2006, 04:17:34 PM »

>Zitat:
>ama postete
>>All läßt sich ohne weiteres klar verständlich darlegen. Aber dazu ist
>>man im RKI schlicht und ergreifend zu dämlich. Die sind da sogar so
>>saudumm, daß sie Hinweise auf Fehler in ihrer Darstellung ignorieren:
>> http://www.ariplex.com/ama/ama_im19.htm

>Leider werden da auch keine Quellen angegeben , potentielle Leser wird
>das nicht überzeugen.

Das RKI gibt keine Quellen an. Herr Deckers schon.

Das RKI schreibt von "Literatur". Welche "Literatur" hat man im RKI wohl gelesen? Die Zahlen aus den USA und Großbritannien scheinen die da jedenfalls nicht zu kennen...


>Ich habe mal gesucht, vielleicht liest Hr. Deckers ja mit:

Danke für die Fundstellen.

Die vom CDC angegebene Komplikationsrate von 20 Prozent ist ähnlich wie in Deutschland.

Aber selbst wenn es nur 10 Prozent wären, bei angenommenen 700.000 Geburten in Deutschland wären das bei Masern 70.000 Fälle!


Wir suchen nach Details für die einzelnen Länder. In Großbritannien scheint das DEUTLICH anders zu sein als in den USA. Beides sind Industrieländer, trotzdem ist die Situation in den USA schlechter.

Da scheint noch ein Parameter verborgen zu sein, der nicht berücksichtigt wurde: die Behandlung der Kranken.

Wo die Epidemien voll zuschlagen, das sind vorzugsweise Flächen mit vielen Sektoiden. Die lassen ihre Kinder nicht impfen UND die werden sie bei Erkrankung auch ANDERS behandeln als unsereiner.

Wieso ist im Vergleich zu Großbritannien in den USA die Todesrate höher? Das sieht ganz nach schlechterer Krankenversorgung aus. Wenn ich mir ansehe, was Fromme, einer der beiden Verantwortlichen für die Epidemie in Coburg, über seine "Behandlungsmethoden" schreibt, wird mir richtig schlecht....


Wie es mit der Medizin in unseren Intelligenzlerkreisen aussieht:

http://www.peta2.de/p30/pl/2/idf/20,2112,0/forum.html

Die PENDELN ihre Krankheiten aus.

Wenn SOWAS dann auch noch Kinder hat...

Renate Ratlos fordert das bedingungslose Recht der Kinder, ihre Eltern zurückgeben zu dürfen. Wer würde ihr da noch widersprechen wollen?
.
« Last Edit: July 03, 2008, 10:23:27 PM by ama »
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ama

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #5 on: December 27, 2006, 06:21:55 AM »

Was wäre, wenn nicht geimpft würde...?

http://www.cdc.gov/nip/publications/fs/gen/WhatIfStop.htm

[*QUOTE*]
--------------------------------------------------------------------------
For Immunization
Information, call the
CDC-INFO Contact
Center: English and Spanish
800-CDC-INFO
800-232-4636
TTY
888-232-6348
 

Publications > Fact Sheets >
General What Would Happen If We Stopped Vaccinations?

At a glance: In the U.S., vaccination programs have
eliminated or significantly reduced many
vaccine-preventable diseases. However, these diseases
still exist and can once again become common - and
deadly - if vaccination coverage does not continue at
high levels.

Introduction

In the U.S., vaccines have reduced or eliminated many
infectious diseases that once routinely killed or harmed many
infants, children, and adults. However, the viruses and bacteria
that cause vaccine-preventable disease and death still exist and
can be passed on to people who are not protected by vaccines.
Vaccine-preventable diseases have many social and economic
costs: sick children miss school and can cause parents to lose
time from work. These diseases also result in doctor's visits,
hospitalizations, and even premature deaths.

Polio
Polio virus causes acute paralysis that can lead to permanent
physical disability and even death. Before polio vaccine was
available, 13,000 to 20,000 cases of paralytic polio were
reported each year in the United States. These annual epidemics
of polio often left thousands of victims -- mostly children -- in
braces, crutches, wheelchairs, and iron lungs. The effects were
life-long.
Development of polio vaccines and implementation of polio
immunization programs have eliminated paralytic polio caused
by wild polio viruses in the U.S. and the entire Western
hemisphere.
In 1999, as a result of global immunization efforts to eradicate
the disease, there were about 2,883 documented cases of polio
in the world. In 1994, wild polio virus was imported to Canada
from India, but high vaccination levels prevented it from
spreading in the population.

Measles
Before measles immunization was available, nearly everyone
in the U.S. got measles. An average of 450 measles-associated
deaths were reported each year between 1953 and 1963.
In the U.S., up to 20 percent of persons with measles are
hospitalized. Seventeen percent of measles cases have had one
or more complications, such as ear infections, pneumonia, or
diarrhea. Pneumonia is present in about six percent of cases and
accounts for most of the measles deaths. Although less common,
some persons with measles develop encephalitis (swelling of the
lining of the brain), resulting in brain damage.
As many as three of every 1,000 persons with measles will die
in the U.S. In the developing world, the rate is much higher, with
death occurring in about one of every 100 persons with measles.
Measles is one of the most infectious diseases in the world and
is frequently imported into the U.S. In the period 1997-2000,
most cases were associated with international visitors or U.S.
residents who were exposed to the measles virus while traveling
abroad. More than 90 percent of people who are not immune
will get measles if they are exposed to the virus.
According to the World Health Organization (WHO), nearly
900,000 measles-related deaths occurred among persons in
developing countries in 1999. In populations that are not immune
to measles, measles spreads rapidly. If vaccinations were
stopped, each year about 2.7 million measles deaths
worldwide could be expected.
In the U.S., widespread use of measles vaccine has led to a
greater than 99 percent reduction in measles compared with the
pre-vaccine era. If we stopped immunization, measles would
increase to pre-vaccine levels.

Haemophilus Influenzae Type b (Hib) Meningitis
Before Hib vaccine became available, Hib was the most
common cause of bacterial meningitis in U.S. infants and
children. Before the vaccine was developed, there were
approximately 20,000 invasive Hib cases annually.
Approximately two-thirds of the 20,000 cases were meningitis,
and one-third were other life-threatening invasive Hib diseases
such as bacteria in the blood, pneumonia, or inflammation of the
epiglottis. About one of every 200 U.S. children under 5 years of
age got an invasive Hib disease. Hib meningitis once killed 600
children each year and left many survivors with deafness,
seizures, or mental retardation.
Since introduction of conjugate Hib vaccine in December
1987, the incidence of Hib has declined by 98 percent. From
1994-1998, fewer than 10 fatal cases of invasive Hib disease
were reported each year.
This preventable disease was a common, devastating illness as
recently as 1990; now, most pediatricians just finishing training
have never seen a case. If we were to stop immunization, we
would likely soon return to the pre-vaccine numbers of invasive
Hib disease cases and deaths.

Pertussis (Whooping Cough)
Since the early 1980s, reported pertussis cases have been
increasing, with peaks every 3-4 years; however, the number of
reported cases remains much lower than levels seen in the
pre-vaccine era. Compared with pertussis cases in other age
groups, infants who are 6 months old or younger with pertussis
experience the highest rate of hospitalization, pneumonia,
seizures, Encephalopathy (a degenerative disease of the brain)
and death. From 1990 to 1996, 57 persons died from pertussis;
49 of these were less than six months old.
Before pertussis immunizations were available, nearly all
children developed whooping cough. In the U.S., prior to
pertussis immunization, between 150,000 and 260,000 cases of
pertussis were reported each year, with up to 9,000
pertussis-related deaths.
Pertussis can be a severe illness, resulting in prolonged
coughing spells that can last for many weeks. These spells can
make it difficult for a child to eat, drink, and breathe. Because
vomiting often occurs after a coughing spell, infants may lose
weight and become dehydrated. In infants, it can also cause
pneumonia and lead to brain damage, seizures, and mental
retardation.
The newer pertussis vaccine (acellular or DTaP) that has been
available for use in the United States since 1991 and has been
recommended for exclusive use since 1998. These vaccines are
effective and associated with fewer mild and moderate adverse
reactions when compared with the older (whole-cell DTP)
vaccines.
During the 1970s, widespread concerns about the safety of the
older pertussis vaccine led to a rapid fall in immunization levels
in the United Kingdom. More than 100,000 cases and 36 deaths
due to pertussis were reported during an epidemic in the mid
1970s. In Japan, pertussis vaccination coverage fell from 80
percent in 1974 to 20 percent in 1979. An epidemic occurred in
1979, resulted in more than 13,000 cases and 41 deaths.
Pertussis cases occur throughout the world. If we stopped
pertussis immunizations in the U.S., we would experience a
massive resurgence of pertussis disease. A recent study* found
that, in eight countries where immunization coverage was
reduced, incidence rates of pertussis surged to 10 to 100
times the rates in countries where vaccination rates were
sustained.
*Reference for study: Gangarosa EJ, et al. Impact of anti-vaccine
movements on pertussis control: the untold story. Lancet
1998;351:356-61.

Rubella (German Measles)
While rubella is usually mild in children and adults, up to 90
percent of infants born to mothers infected with rubella during
the first trimester of pregnancy will develop congenital rubella
syndrome (CRS), resulting in heart defects, cataracts, mental
retardation, and deafness.
In 1964-1965, before rubella immunization was used routinely in
the U.S., there was an epidemic of rubella that resulted in an
estimated 20,000 infants born with CRS, with 2,100 neonatal
deaths and 11,250 miscarriages. Of the 20,000 infants born with
CRS, 11,600 were deaf, 3,580 were blind, and 1,800 were
mentally retarded.
Due to the widespread use of rubella vaccine, only six CRS
cases were provisionally reported in the U.S. in 2000. Because
many developing countries do not include rubella in the
childhood immunization schedule, many of these cases occurred
in foreign-born adults. Since 1996, greater than 50 percent of the
reported rubella cases have been among adults. Since 1999,
there have been 40 pregnant women infected with rubella.
If we stopped rubella immunization, immunity to rubella would
decline and rubella would once again return, resulting in
pregnant women becoming infected with rubella and then giving
birth to infants with CRS.

Varicella (Chickenpox)
Chickenpox is always present in the community and is highly
contagious. Prior to the licensing of chickenpox vaccine in 1995,
almost all persons in the U.S. had suffered from chickenpox by
adulthood. An estimated 4 million cases of chickenpox occurred
annually, resulting in 11,000 hospitalizations and 100 deaths.
Chickenpox is usually mild, but may be severe in some infants,
adolescents, and adults. Some people who get chickenpox have
also suffered from complications such as secondary bacterial
infections, loss of fluids (dehydration), pneumonia, and central
nervous system involvement. In addition, only persons who have
had chickenpox in the past can get shingles, a painful
inflammation of the nerves. About 500,000 cases of shingles
occur each year when inactivated chickenpox virus is activated
in people who have had chickenpox in the past.
Vaccine coverage among children 19-35 months was 80 percent
in 2002.

Hepatitis B
More than 2 billion persons worldwide have been infected
with the hepatitis B virus at some time in their lives. Of these,
350 million are life-long carriers of the disease and can transmit
the virus to others. One million of these people die each year
from liver disease and liver cancer.
National studies have shown that about 12.5 million Americans
have been infected with hepatitis B virus at some point in their
lifetime. One and one quarter million Americans are estimated to
have chronic (long-lasting) infection, of whom 20 percent to 30
percent acquired their infection in childhood. Chronic hepatitis B
virus infection increases a person's risk for chronic liver
disease, cirrhosis, and liver cancer. About 5,000 persons will
die each year from hepatitis B-related liver disease resulting in
over $700 million medical and work loss costs.
The number of new infections per year has declined from an
average of 450,000 in the 1980s to about 80,000 in 1999. The
greatest decline has occurred among children and adolescents
due to routine hepatitis B vaccination.
Infants and children who become infected with hepatitis B virus
are at highest risk of developing lifelong infection, which often
leads to death from liver disease (cirrhosis) and liver cancer.
Approximately 25 percent of children who become infected
with life-long hepatitis B virus would be expected to die of
related liver disease as adults.
CDC estimates that one-third of the life-long hepatitis B virus
infections in the United States resulted from infections occurring
in infants and young children. About 16,000 - 20,000 hepatitis B
antigen infected women give birth each year in the United States.
It is estimated that 12,000 children born to hepatitis B virus
infected mothers were infected each year before implementation
of infant immunization programs. In addition, approximately
33,000 children (10 years of age and younger) of mothers who
are not infected with hepatitis B virus were infected each year
before routine recommendation of childhood hepatitis B
vaccination.

Diphtheria
Diphtheria is a serious disease caused by a bacteria. This
germ produces a poisonous substance or toxin which
frequently causes heart and nerve problems. The death rate is
5 percent to 10 percent, with higher death rates (up to 20
percent) in the very young and the elderly.
In the 1920's, diphtheria was a major cause of illness and death
for children in the U.S. In 1921, a total of 206,000 cases and
15,520 deaths were reported. With vaccine development in
1923, new cases of diphtheria began to fall in the U.S., until in
2001 only two cases were reported.
Although diphtheria is rare in the U.S., it appears that the
bacteria continues to get passed among people. In 1996, 10
isolates of the bacteria were obtained from persons in an
American Indian community in South Dakota, none of whom had
classic diphtheria disease. There has been one death reported in
2000 from clinical diphtheria caused by a related bacteria.
There are high rates of susceptibility among adults. Screening
tests conducted since 1977 have shown that 41 percent to 84
percent of adults 60 and over lack protective levels of
circulating antitoxin against diphtheria.
Although diphtheria is rare in the U.S., it is still a threat.
Diphtheria is common in other parts of the world and with the
increase in international travel, diphtheria and other infectious
diseases are only a plane ride away. If we stopped
immunization, the U.S. might experience a situation similar to the
Newly Independent States of the former Soviet Union. With the
breakdown of the public health services in this area, diphtheria
epidemics began in 1990, fueled primarily by persons who were
not properly vaccinated. From 1990-1999, more than 150,000
cases and 5,000 deaths were reported.

Tetanus (Lockjaw)
Tetanus is a severe, often fatal disease. The bacteria that
cause tetanus are widely distributed in soil and street dust, are
found in the waste of many animals, and are very resistant to heat
and germ-killing cleaners. From 1922-1926, there were an
estimated 1,314 cases of tetanus per year in the U.S. In the late
1940's, the tetanus vaccine was introduced, and tetanus became a
disease that was officially counted and tracked by public health
officials. In 2000, only 41 cases of tetanus were reported in the
U.S.
People who get tetanus suffer from stiffness and spasms of the
muscles. The larynx (throat) can close causing breathing and
eating difficulties, muscles spasms can cause fractures (breaks)
of the spine and long bones, and some people go into a coma,
and die. Approximately 20 percent of reported cases end in
death.
Tetanus in the U.S. is primarily a disease of adults, but
unvaccinated children and infants of unvaccinated mothers are
also at risk for tetanus and neonatal tetanus, respectively. From
1995-1997, 33 percent of reported cases of tetanus occurred
among persons 60 years of age or older and 60 percent occurred
in patients greater than 40 years of age. The National Health
Interview Survey found that in 1995, only 36 percent of adults 65
or older had received a tetanus vaccination during the preceding
10 years.
Worldwide, tetanus in newborn infants continues to be a huge
problem. Every year tetanus kills 300,000 newborns and
30,000 birth mothers who were not properly vaccinated. Even
though the number of reported cases is low, an increased number
of tetanus cases in younger persons has been observed recently
in the U.S. among intravenous drug users, particularly heroin
users.
Tetanus is infectious, but not contagious, so unlike other
vaccine-preventable diseases, immunization by members of the
community will not protect others from the disease. Because
tetanus bacteria are widespread in the environment, tetanus can
only be prevented by immunization. If vaccination against
tetanus were stopped, persons of all ages in the U.S. would be
susceptible to this serious disease.

Mumps
Before the mumps vaccine was introduced, mumps was a
major cause of deafness in children, occurring in
approximately 1 in 20,000 reported cases. Mumps is usually a
mild viral disease. However, rare conditions such as swelling of
the brain, nerves and spinal cord can lead to serious side effects
such as paralysis, seizures, and fluid in the brain.
Serious side effects of mumps are more common among adults
than children. Swelling of the testes is the most common side
effect in males past the age of puberty, occurring in up to 20
percent to 50 percent of men who contract mumps. An increase
in miscarriages has been found among women who develop
mumps during the first trimester of pregnancy.
An estimated 212,000 cases of mumps occurred in the U.S. in
1964. After vaccine licensure in 1967, reports of mumps
decreased rapidly. In 1986 and 1987, there was a resurgence of
mumps with 12,848 cases reported in 1987. Since 1989, the
incidence of mumps has declined, with 266 reported cases in
2001. This recent decrease is probably due to the fact that
children have received a second dose of mumps vaccine (part of
the two-dose schedule for measles, mumps, rubella or MMR)
and the eventual development of immunity in those who did not
gain protection after the first mumps vaccination.
If we were to stop vaccination against mumps, we could expect
the number of cases to climb back to pre-vaccine levels, since
mumps is easily spread among unvaccinated persons.


National Immunization Program (NIP)
http://www.cdc.gov/nip/default.htm

This page last modified on November 19, 2003
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« Last Edit: December 27, 2006, 04:51:15 PM by ama »
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ama

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Offener Brief an Minister Schnappauf
« Reply #6 on: April 25, 2008, 02:07:51 PM »

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Das Robert-Koch-Institut verbreitet falsch Zahlen




Seit Jahren wird dem RKI mitgeteilt, daß seine Zahlen falsch bzw. irreführend sind.

Was hat das RKI getan? Antwort: nichts...

Hier die Großaufnahme der Fundstellen in diesem PDF:
http://www.transgallaxys.com/~aktenschrank/Skandal_beim_RKI/Robert_Koch_Institut_verbreitet_falsche_Zahlen_1.jpg


Wenn 10% oder wie in NRW anno 2006 sogar 16% der an Masern Erkrankten so schwere Nebenwirkungen haben, daß sie ins Krankenhaus müssen, ist das eine schwerwiegende Folge  der Erkrankung.

Wo, zum Teufel, steht die Hospitalisierungsrate in dieser Tabelle drin!?

Wo, zum Teufel, steht zum Beispiel die Rate der Lungenentzündungen in dieser Tabelle drin!?

Wo, zum Teufel, steht, wieviele an der Krankheit sterben?

DAS sind die wichtigen Angaben.

Aber nein, da steht: "Enzephalitis: 1:1000 - 1:10.000".

Dabei STERBEN 1von 1000 bis 1 von 500 Erkrankten.

Bei SSPE ist die seit Anfang 2007 bekannte Zahl 1:2000.

Wo steht in der Tabelle die SSPE!?


Das sofortige Sterben durch die Erkrankung PLUS die SSPE ergeben zusammen
eine Wahrscheinlichkeit von rund 1:400 für das Sterben durch Masern.

Warum verschweigt das Robert-Koch-Institut diese Zahlen!?


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« Last Edit: April 25, 2008, 02:20:31 PM by ama »
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