Krebsforum Lazarus

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Autor Thema: Darmkrebs  (Gelesen 3904 mal)

Lothar_K

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Darmkrebs
« am: 26. November 2010, 15:26:56 »

Mein Name ist Lothar Korthase, bin 55 Jahre alt und lebe in Mecklenburg
Vorpommern.
Im Jahr 2010 bin ich an Rektumkarzinom ( Enddarmkrebs ) erkrankt. Dies
wurde im Universitätsklinikum
Greifswald am 15.Juni 2010 diagnostiziert.
Die geplanten fortführenden Untersuchungen bzw.Behandlungen habe ich, da
ich kein Freund der Schulmedizin und deren Behandlungsmethoden bin,
nicht durchführen lassen.
Auf Grund einer akut auftretenden Blutung durch den Rektumkarzinom,
musste ich mich am 02.09.2010
durch den Medizinischen Notdienst in oben erwähnte Klinik einweisen
lassen. Es folgte eine Blutstillung
mittels Clip. Am 09.09.2010 wurde ich aus der Klinik entlassen.
Es ging mir danach, je nach Lebensweise, ganz gut.
Am 18.10.2010 gegen 18.00 Uhr bekam ich starke Schmerzen im
Unterleib.Ich mußte per Telefon den Medizinischen Notdienst rufen und
wurde wieder in der Uniklinik Greifswald eingeliefert.
Dort wurde ich noch am selben Abend operiert. Es wurde der Tumor und ein
ca.40 cm Stück Enddarm entfernt.
Ich blieb bis zum 01.11.2010 in dieser Klinik. Die Bedingungen
bzw.Verhältnisse in dieser Uniklinik waren sehr schlecht. Ich fühlte
mich dort nicht wohl.
Eine Rehakur nahm ich nicht in Anspruch, sondern wollte nach Hause .Ab
02.11.2010 war ich dann wieder zu Hause.Ich fand endlich wieder die
Ruhe, die ich zur Erholung und Genesung brauchte. Mit Hilfe von allen
Familienangehörigen, Freunden und Bekannten gelang mir dieses.
Von Seiten der Uniklinik waren nach einer kurzen Pause, weitere
Behandlungen, wie z.B. Chemotherapie und eventuell Bestrahlung, vorgesehen.
Da ich aber , wie bereits erwähnt, von der Schulmedizin nicht überzeugt
bin, habe ich bis zum heutigen Zeitpunkt keine fortführenden
Behandlungen durchführen lassen. Obwohl mir bewußt ist, das mir durch die
OP erst einmal das Leben gerettet wurde.
Mein gegenwärtiger Gesundheitszustand ist für mich nicht zufriedenstellend.
Ich wiege z.Zt. 56kg, fühle mich schwach, ruhebedürftig und jede
Aktivität verlangt einen gewissen Elan, der nicht vorhanden ist.
Der gesamte Tonus( körperlicher Zustand von Knochen,Muskeln und Haut),
ist alles Andere als zufriedenstellend.
Zusammenfassend möchte ich sagen, daß meine Vitalität nicht gut ist.
Um meinen körperlichen, geistigen und seelischen Zustand zu verbessern,
bedarf es sicher einigen Maßnahmen. Ich weiß nur noch nicht konkret welche.
Vielleicht kann der Eine oder Andere, der diese Zeilen liest, mir einige
Tips, Ratschläge, Hinweise oder Empfehlungen geben, um meinen
Gesundheitszustand zu verbessern.
Ich favoritisiere nicht unbedingt Methoden der Schulmedizin sondern
alternative Heilmethoden.
Im Moment ernähre ich mich mit Rohkost ( bin Vegetarier bzw.Rohköstler),
gedünstetem Gemüse, frisch gepresstem Saft, gereinigtem Leitungswasser
und Keimsaaten.
Für jeden ehrlich gemeinten Ratschlag bin ich dankbar.
Da ich relativ selten im Internet unterwegs bin, würde ich mich freuen wenn Sie mich per Mail kontaktieren könnten.

MfG
Lothar

Tel.:038353/779900
Fax: 038353/779901
e-mail : Lothar-Korthase@web.de
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Mondschein

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Darmkrebs
« Antwort #1 am: 27. November 2010, 14:36:25 »

Hallo Lothar,

Bei Krebs ist die Evidenz-basierte Medizin unabdingbar, damit ist nicht zu spaßen, wenn man weiterleben möchte. Alles andere ist eine Art russisches Roulett. Wenn du lebensmüde bist, verzichtest du auf Chemo-Therapie und Strahlenbehandlung, ansonsten ist es unverantwortlich auch für Familienangehörige.

In der letzten Zeit sind einige medial bekannte Propagandisten alternativer Heilmethoden in relativ jungen Jahren gestorben, darunter Bärbel Mohr mit 46 und Brigitte Rondholz mit Anfang 50. Letztere war bekennende Urkostlerin, Anhängerin einer strengen Rohkost nach Franz Konz.

Vergiss den Käse, dich so zu ernähren. Alle seriösen Untersuchungen zeigen, dass so ein Essverhalten nicht gesundheitsfördernd ist und schließlich bist du schon krank genug.

http://www.uni-giessen.de/fbr09/nutr-ecol/veroe_dissstrassner.php


http://www.ernaehrgesund.de/artikel/gesunde/phytin.html


Wenn dir jemand erzählt, dass du mit dieser Ernährung den Krebs aushungerst, dann ist das Humbug. Dazu gibt es weder seriöse Anhaltspunkte, noch Beweise.

Trotzdem kursiert dazu im Internet unendlich viel Mist.


Zitat
Die „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“ formuliert. Erstens soll man vielseitig essen, die Vielfalt genießen. Es kommt nur auf die Menge und Auswahl an, es gibt keine gesunden und ungesunden Lebensmittel.
Getreideprodukte bilden die Basis für eine richtige Ernährung. Man soll sie mehrmals am Tag essen, vom Brot bis Nudeln oder Reis, sowie Kartoffeln. Sie enthalten reichlich Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe, aber nur wenig Fett. Genauso wichtig ist Gemüse und Obst. Man soll 5 Portionen am Tag essen, möglichst frisch oder als Saft. Damit ist man mit wichtigen Pflanzenstoffen versorgt. Milch und Milchprodukte soll man ebenfalls täglich essen, weil sie wertvolle Nährstoffe enthalten.

Dagegen sind Fleisch und Eier für die richtige Ernährung nicht unentbehrlich, sie sollen höchstens zweimal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Sie enthalten Eisen, und die Vitamine B1, B6 und B12. Man soll dabei fettarme Produkte bevorzugen. Fisch sollte auch zweimal wöchentlich gegessen werden.
Fettreiche Lebensmittel schmecken besonders gut, aber sie fördern langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs. Man soll darum das Nahrungsfett in Grenzen halten, möglichst Lebensmittel pflanzlicher Herkunft, 70 – 90 g pro Tag sind ausreichend. So wird man mit lebensnotwendigen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen versorgt. Man muss auch auf das unsichtbare Fett im Fleisch, Süßwaren und Gebäck achten.
Für eine richtige Ernährung ist viel Flüssigkeit absolut notwendig. Man soll 1,5 Liter täglich trinken, aber Alkohol nur in kleinen Mengen konsumieren, z.B. 0,5 l Bier. Zucker und Salz soll man nur gelegentlich essen, dafür aber kreativ mit Gewürzen und Kräutern würzen. Die Speisen soll man möglichst kurz und bei niedrigen Temperaturen garen, mit wenig Wasser und Fett, damit die Nährstoffe geschont werden. Es hilft auch den natürlichen Geschmack zu erhalten. Beim Essen soll man sich Zeit nehmen, das macht Spaß und fördert das Sättigungsempfinden. Dadurch wird man satt auch wenn man weniger gegessen hat als gewöhnlich. Das Auge isst mit. Man soll auf sein Wunschgewicht achten und in Bewegung bleiben. So fühlt man sich wohl und bleibt in Schwung.

http://www.misterinfo.com/publish/beauty-und-gesundheit/ernaehrung/richtige-ernaehrung-in-zehn-regeln-zusammengefasst



In deinem speziellen Fall wäre es absolut angebracht, dich auf deinen individuellen Bedarf untersuchen zu lassen, damit Mangelerscheinungen ausgeglichen werden können. Es könnte aufgrund deiner Krankheit ja auch gut sein, dass du bestimmte Nährstoffe nicht richtig absorbierst. Es gibt niemanden, der dir pauschal sagen kann, wie du dich ernähren sollst und wer das tut, handelt völlig unverantwortlich.
Fang doch aber sofort damit an, dass du das ißt, worauf du Appetit hast und meide Nahrungsmittel, die du nicht gut verträgst. Gerade bei Darmkrebs sollte wohl eine leichte gut verdauliche Kost angebrachter sein, als schwerverdauliche blähende Ballaststoffe. Es sollte jedenfalls im Vordergrund stehen, was dir ganz speziell gut bekommt und worauf du Lust hast.

Solltest du jedoch so weiter machen und noch dazu ohne ärztliche Hilfe, kann dir keiner mehr helfen.
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dirksen

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Darmkrebs
« Antwort #2 am: 27. November 2010, 23:30:39 »

Zitat von: 'Mondschein','index.php?page=Thread&postID=187#post187'
In der letzten Zeit sind einige medial bekannte Propagandisten alternativer Heilmethoden in relativ jungen Jahren gestorben, darunter Bärbel Mohr mit 46 und Brigitte Rondholz mit Anfang 50. Letztere war bekennende Urkostlerin, Anhängerin einer strengen Rohkost nach Franz Konz.

Mmmh .. gerade eben habe ich noch einen Blog-Eintrag der Brigitte gelesen. Hast Du eine Quelle für Deine Behauptung?



Dirk
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Glückspilz

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Darmkrebs
« Antwort #3 am: 28. November 2010, 07:48:57 »

Ich halte das für eine Verwechslung. Anita Petek-Dimmer ist am 6. September 2010 gestorben. Mit 51 Jahren.

Siehe http://transgallaxys.com/~kanzlerzwo/index.php?topic=6512.0
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Würde ich von Licht leben,
müßte ich grün sein.

Mondschein

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Darmkrebs
« Antwort #4 am: 28. November 2010, 13:04:35 »

Ich hatte definitiv davon gelesen, sollte das ein Gerücht oder Fake gewesen sein, nun gut. Ich finde aktuell nichts mehr dazu. Es ändert jedoch nichts an meinem Statement, der Tod von Petek-Dimmer ist mir auch bekannt, da gibt es natürlich noch mehr Beispiele. Ein besonders eindrucksvoller Fall wäre noch Hulda Clark, sie wurde zwar 81 Jahre, starb jedoch auch an Krebs, obwohl sie Jahrzehnte lang eine abstruse Therapie verbreitete, die jegliche Krankheit heilen sollte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Clark-Therapie


Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen an diesem Konzept festhielten und deswegen gestorben sind.
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